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Bremen bekommt Testanlage für 3D-Druck

In Bremen entsteht eine Versuchsanlage zur Durchführung von Testverfahren im 3D-Druck. Der Bremer Senat unterstützt das 1-Mio.-Euro-Vorhaben mit 900.000 Euro.

07. Januar 2019
In Bremen eröffnet im Frühjahr 2019 das EcoMaT Center for Ecoefficient Materials and Technologies. (Bild: Büro Hubert Staudt Architekten dba)

Die Anlage soll unter Federführung des Leibniz-Instituts für Werkstofforientierte Technologien, IWT, entstehen. Das im Bremer Technologie-Park ansässige Institut entwickelt Zukunftstechnologien der Metallverarbeitung in den Fachdisziplinen Werkstoff-, Verfahrens- und Fertigungstechnik.

Die additive Fertigung – oder auch 3D-Druck – vereint zentrale Aspekte der Industrie 4.0 und dem Leichtbau, sie ist somit eine Schlüsseltechnologie für die industrielle Produktion in Bremen. Sie wird einen zentralen Gegenstand der Forschung im EcoMaT, das im kommenden Frühjahr in der Airport-Stadt eröffnet wird, darstellen. Durch additive Fertigungsverfahren sollen laut Pressemitteilung neuartige Bauweisen ermöglicht werden. Prototypen und Produkte sollen so schneller und ressourcensparender entwickelt werden.

Senator Martin Günthner sieht in der neuen Testanlage ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für Bremen: »Eine solche Anlage ist im norddeutschen Raum bisher nicht verfügbar. Bremen stärkt hierdurch somit nicht nur seine führende Position im 3D-Druck, sondern auch das Forschungs- und Technologiezentrum EcoMaT als wichtigen Baustein in der norddeutschen Zusammenarbeit. « Die additive Fertigung sei insbesondere für die Luft- und Raumfahrttechnik, die Medizintechnik und für die Automobilbranche – beides wichtige Wirtschaftszweige der Bremer Industrielandschaft – von hoher Relevanz.

Die Gesamtkosten für die neue Testanlage belaufen sich auf rund 1 Million Euro. Das IWT wird sich dabei mit einem Eigenbeitrag von 100.000 Euro einbringen. Die verbleibenden 900.000 Euro werden durch den Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen aus Mitteln des bremischen EFRE-Programms für »Auf- und Ausbau anwendungsnaher FuE-Einrichtungen« finanziert.

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