CAE für Einsteiger

Von Altair kommt mit der HyperWorks 14.0 Student Edition eine Neuauflage der Software für den studentischen Nachwuchs. Dieses HyperWorks wird nicht aus der Cloud genutzt, sondern lokal installiert. Die neue Version wurde funktionell erweitert.

16. Juni 2016

Das CAE-Paket HyperWorks 14.0 von Altair umfasst Funktionen für Modellierung, lineare und nichtlineare Analyse, für Struktur- und Systemoptimierung, Strömungs- und Mehrkörpersimulation, elektromagnetische Verträglichkeit und Antennenplatzierung, Multiphysik, modellbasierte Entwicklung sowie Datenmanagement. Mit der Studentenversion sollen auch angehende Ingenieure diese Möglichkeiten nutzen können. Die HyperWorks 14.0 Student Edition wird nicht in der Cloud zur Nutzung bereitgestellt, sondern Studenten können die Software herunterladen und auf einem lokalen PC unter Windows installieren.

Die Student Edition basiert auf dem "HyperWorks Desktop", einer Umgebung für Modellierung und Visualisierung. Sie ist verwendbar für das Pre- und Postprocessing von FEM- und Mehrkörpersimulationen sowie zur Verwaltung und Darstellung von Simulationsdaten. Die Studentenversion hat. ähnlich wie die Vollversion, einige Erweiterungen erlebt seit dem letzten Release.

Als die wichtigsten führt Altair an:

• Feko für elektromagnetische Simulation, z.B. Design und Platzierung von Antennen, EMV und Radar. Auch in Kombination mit HyperStudy für Designoptimierung nutzbar,

• OptiStruct für Strukturanalyse kann nun mehr nichtlineare Analysen durchführen, hat neue Kontakt- und Optimierungsalgorithmen und verschiedene Verbesserungen zugunsten der Berechnungsgeschwindigkeit. Ein Modul für Design und Optimierung von Gitterstrukturen ist vorgesehen zur Nutzung bei additiver Fertigung,

• MotionSolve für Mehrkörpersimulation bietet nun verbesserte 3D-Kontakte zwischen starren Körpern sowie weiterentwickelte Co-Simulation

• die Begrenzungen der Studentenversion für Modellberechnungen wurden erweitert.

"Die Ergänzung um Feko, Altairs Elektromagnetiklösung, ermöglicht Studenten nun, Aufgaben der Simulation elektromagnetischer Felder direkt in HyperWorks anzugehen", so Dr. Matthias Gölke, Direktor für Akademische Märkte bei Altair. "[..] Ich bin auch sehr zufrieden mit der erweiterten Modellbegrenzung auf 100.000 Knoten für FEM-Gleichungslöser, denn dies gibt Studenten mehr Freiheiten, mit der Software richtig zu arbeiten. Die Studenten von heute sind die Ingenieure von morgen, und Altair hat sich immer darum bemüht, die Ausbildung zukünftiger Experten mit frei verfügbaren Softwarelösungen und einer großen Bandbreite von Support zu unterstützen, einschließlich Schulungen, Events, unserem moderierten Forum, einer Bibliothek mit Videos und Tutorials sowie einem speziellen Schulungs- und Zertifizierungsprogramm."