Chemisch resistent

Ultraschall-Sensor im Edelstahlgehäuse

16. August 2007

Dank einer chemisch resistenten Parylene-Schutzschicht sind die UNAR Ultraschall-Sensoren von Baumer optimal zur Füllstandsüberwachung in Umgebungen von aggressiven Substanzen geeignet, wodurch die Prozesssicherheit deutlich erhöht wird.

Ultraschall-Sensoren besitzen die aussergewöhnliche Fähigkeit, Medien und Objekte unabhängig von Oberflächenbeschaffenheit und Farbe sicher und zuverlässig zu detektieren. Deshalb werden Ultraschall-Sensoren vermehrt für Füllstandsüberwachungen von Granulaten, Pasten oder Flüssigkeiten eingesetzt. In vielen dieser Anwendungen sind jedoch zunehmend Medien anzutreffen, deren Flüssigkeiten oder Ausgasungen auf Dauer eine schädigende Wirkung auf Material und so auf die Funktion von Standardsensoren haben können.

Beim Design der neuen UNAR Ultraschall-Sensorfamilie wurden speziell erwähnte Einsatzaspekte berücksichtigt. Das M18x1 Sensorgehäuse ist aus Edelstahl 1.4435 gefertigt und die Front des Transducers ist mit einer chemiebeständigen Parylene-Schutzschicht geschützt. Diese zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Barrierenwirkung gegenüber anorganischen Säuren, Laugen und organischen Lösemitteln sowie Wasserdampf aus, was wiederum die Prozesssicherheit deutlich verbessert.

Alle Sensoren der UNAR-Baureihe verfügen über die bewährte Teach-in-Funktion, mit der ein Erfassungsbereich bis maximal 1’000 mm Sde eingelernt werden kann. Dies erfolgt direkt am Sensor mittels Drucktaste oder aber extern durch einen Teach-in-Eingang. Als Zubehör steht eine vierstellige 7-Segment-Anzeige im Chromstahlgehäuse mit 4 bis 20 mA-Eingang zur Verfügung, welcher direkt mit dem Ausgangssignal eines Strom-Analogsensors angesteuert werden kann.