Chemisch resistent

Ultraschall-Sensor im Edelstahlgehäuse

16. Mai 2007

Ultraschall-Sensoren besitzen die aussergewöhnliche Fähigkeit, Medien und Objekte unabhängig von Oberflächenbeschaffenheit und Farbe sicher und zuverlässig zu detektieren. Daraus resultierend werden Ultraschall-Sensoren vermehrt für Füllstandsüberwachungen von Granulaten, Pasten oder Flüssigkeiten eingesetzt. In vielen dieser Anwendungen sind jedoch zunehmend Medien anzutreffen, deren Flüssigkeiten oder Ausgasungen auf Dauer eine schädigende Wirkung auf Material und so auf die Funktion von Standardsensoren haben können. Beim Design der neuen UNAR Ultraschall-Sensorfamilie wurden speziell erwähnte Einsatzaspekte berücksichtigt. Das M18x1 Sensorgehäuse ist aus Edelstahl 1.4435 gefertigt und die Front des Transducers ist mit einer chemiebeständigen Parylene-Schutzschicht ge-schützt. Diese zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Barrierenwirkung gegenüber anorganischen Säuren, Laugen und organischen Lösemitteln sowie Wasserdampf aus, was wiederum die Prozesssicherheit deutlich verbessert. Alle Sensoren der UNAR Baureihe verfügen über die bewährte Teach-in-Funktion, mit der ein Erfassungsbereich bis maximal 1’000 mm Sde eingelernt werden kann. Dies erfolgt direkt am Sensor mittels Drucktaste oder aber extern via eines Teach-in-Eingangs. Als Zubehör steht eine vierstellige 7-Segment- Anzeige im Chromstahlgehäuse mit 4-20 mA Eingang zur Verfügung, welcher direkt mit dem Ausgangssignal eines Strom-Analogsensors angesteuert werden kann.