Coole Ideen umsetzen

Protolabs hat den Cool Idea Award ins Leben gerufen, um Entwickler bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen. Die Bewerbungsfrist läuft.

19. April 2019
Coole Ideen umsetzen
(Bild: Protolabs)

Das Unternehmen stellt mit seinem Cool Idea Award jährlich Services zur Prototypen-Erstellung und zur Produktion im Gegenwert von rund 50.000 Euro zur Verfügung. Ray Faulkner, Konstruktionsexperte bei Protolabs, erklärt, dass das Konzept vom Unternehmen ursprünglich im Jahr 2011 gestartet wurde und Erfindern, Firmengründern und kleinen Firmen in den USA erfolgreich die Einführung von innovativen neuen Produkten ermöglichte.

»Jeden Tag entstehen tolle neue Ideen, aber leider werden oft selbst die vielversprechendsten nicht umgesetzt, da die Ressourcen für die Produktentwicklung knapp sind. Unser Cool Idea Award hilft dabei, diese kreativen Konzepte umzusetzen«, so Faulkner. »Wir suchen Produkte, die das Leben besser, einfacher, sicherer, gesünder oder einfach glücklicher machen – ganz gleich, ob für den einzelnen oder die Gesellschaft«.

Die Fördersumme wird dazu genutzt, Prototypen herzustellen oder eine erste kleinere Serie zu fertigen. Für Erfinder und Ingenieure ist dies eine einmalige Chance, um ihre Idee mithilfe von Experten umzusetzen.

Die europäische Variante des Wettbewerbs wird unabhängig von der amerikanischen Version stattfinden und in vierteljährlichen Programmen ausgeführt, um so viele Entwicklungen wie möglich zu unterstützen.

Die Bewerbungsfristen für den Cool Idea Award in diesem Jahr lauten:

  • 1. April – 31. Mai 2019
  • 1. Juli – 31. August 2019
  • 1. Oktober – 30. November 2019

Die Jury des Cool Idea Award besteht aus:

  • John Tumelty, ehemaliger Geschäftsführer von Protolabs Europa
  • Johannes Gartner, Inhaber der Online-Magazine www.3printr.com und www.3druck.com
  • Catherine Moal, Chefredakteurin von Alliancy Mag
  • Luca Scarcella, Journalist und Content-Redakteur bei La Stampa

Scarcella wird als Gastjuror für das erste Quartalsprogramm fungieren. Weitere wechselnde Juroren werden zur Teilnahme an jedem der künftigen vierteljährlichen Programme eingeladen.

Zu den letzten Gewinnern des Wettbewerbs in den USA gehört Rory Aronson von Farmbot, einem automatisierten Präzisionslandwirtschaftssystem. Farmbot arbeitet seitdem mit der Nasa an einem Projekt, das darauf abzielt, ein botanisches Labor auf dem Mars zu errichten. Die Fördersumme half ihm und seinem Team bei der Herstellung von Spritzgussteilen für Landwirtschaftssysteme, die nun über die Farmbot-Website erworben werden können.

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