CoverShutter von HEMA

Schutzabdeckung mit integriertem Verschlusssystem für Maschinen

11. Oktober 2007

Größeres Spanvolumen und komplexere Bearbeitungsvorgänge in Werkzeugmaschinen führen zu einem erhöhten und nur schwer kontrollierbaren Spanabtrag. Daher werden Maschinenabdeckungen zunehmend auch im Dachbereich zum Schutz des Bearbeitungsraumes eingesetzt.

Im normalen Betriebszustand schließen Dachabdeckungen den Arbeitsraum nach oben ab. Für von oben erfolgende Kranbeladungen mit großen und schweren Werkstücken ist es erforderlich, die Schutz- oder Dachabdeckungen lösbar und verschiebbar auszubilden. Bisher waren zum Öffnen entsprechende Schraubverbindungen oder Bolzensicherungen von Hand zu lösen und die Schutzabdeckung zu verschieben, um anschließend zum Schließen diese Vorgänge wieder rückgängig zu machen. Diese Vorgänge können natürlich auch durch komplizierte, teure elektrische, pneumatische oder hydraulische Systeme durchgeführt werden. Nachteilig ist bei diesen Lösungen, dass sie aufwändige Zusatzteile, spezielle herstellerspezifische Schnittstellen oder ein manuelles Ein-greifen benötigen.

HEMA suchte nach einer einfachen Art, ohne manuelles Eingreifen mit kostengünstigen Mitteln auf rein mechanischem Wege eine leicht sowie schnell zu öffnende und wieder verschließbare Lösung anbieten zu können.

Die Umsetzung gelingt durch ein doppelseitig reversibel arbeitendes Koppelglied, das mit dem stationären Endrahmen der Schutzabdeckung fest verbunden wird. Bei maschinenseitig veranlassten Öffnungs- bzw. Schließbewegungen wird der in jeder Maschine vorhandene Sicherheitsverfahrweg beziehungsweise Überhubbereich ausgenutzt. Hierdurch wird wechselweise je nach Verfahrposition und Bewegung die Dachabdeckung freigegeben oder geschlossen. Dieser Vorgang ist beliebig reversibel, so dass Öffnungs- und Schließvorgänge völlig autark und kostensparend über den Maschinenhub realisiert werden.

Eine derartige Maschinenabdeckung ist einfach, zuverlässig und preiswert, erfor-dert zum Entriegeln sowie Verriegeln keine manuellen Eingriffe und arbeitet mit integrierten Teilen rein mechanisch ohne externe Antriebe. Sie bedient sich des bei jeder Maschine in jeder Maschinenachse vorhandenen und maschinenseitig ansteuerbaren Überhubes, bei dem die längenveränderliche Schutzabdeckung über ihren normalen Arbeitsbereich hinausgehend noch etwas weiter in einen normalerweise nicht genutzten Überhubbereich verlängert werden kann. Dort erfolgen die entsprechenden Entriegelungs- und Verriegelungsvorgänge zwi-schen dem Koppelglied und dem stationären sowie dem beweglichen An-schlussglied durch einfache mechanische Bewegungsdruckvorgänge.