Das Handy als Türöffner

SmartOpen-Variante für die Handy-Integration von Burg

12. Februar 2009

Mit dem „SmartOpen“-System hat Burg die Möglichkeit geschaffen, auch komplexe Zugangsberechtigungen auf ganz einfache Weise und ohne Schlüssel zu organisieren. An der Tür, die per SmartOpen geöffnet werden, wird anstelle des konventionellen Schlosses einfach ein kompaktes Lesegerät installiert. Einen Schlüssel benötigt man nicht, denn der Bediener öffnet das elektronische Schloss einfach über die Wegfahrsperren-Funktion seines Kfz-Schlüssels. Der vom SmartOpen-System erkannte Kfz-Schlüssel kommuniziert mit dem Lesegerät und gibt das elektronische Hebelschloss frei. Eine LED am Lesegerät zeigt an, ob die Berechtigung erkannt oder verweigert wurde.

Bei vielen Anwendern sind inzwischen SmartOpen-Systeme im Einsatz. Nun stellt Burg eine Weiterentwicklung vor, bei der das Handy der Informationsträger bzw. der „Schlüssel“ ist. Dabei benötigt man jedoch – anders als beim Autoschlüssel - nicht die vorhandene Signalübertragung, sondern nutzt das Mobiltelefon nur zur Unterbringung eines sehr kompakten und flachen RFID-Transponders, der problemlos ins Handygehäuse passt.

Was so einfach klingt, kann man dennoch als Technologiewechsel bezeichnen. Denn beim Kfz-Schlüssel gibt es ja bereits eine sichere Signalübertragung von Schlüssel zu Schloss, auf der die Burg-Entwickler aufsetzen konnten. Bei der SmartOpen-Variante für die Handy-Integration hingegen handelt es sich um ein „Stand alone“-System mit passivem Transponder. Hier bot sich die RFID-Technologie an, weil die Transponder sehr kompakt sind, keine eigene Energieversorgung benötigen und als Massenprodukt inzwischen vergleichsweise kostengünstig sind. Zudem ist diese Technologie auf breiter Ebene im Industrieeinsatz, mittlerweile auch bei Konsumgütern, erprobt und bewährt.

Die elektronische SmartOpen-Schließtechnik mit dem Handy als „Türöffner“ eignet sich z.B. für Datenzentren, Spinde, Wertfächer, Akten- oder Werkzeugschränke sowie für Schaltschränke. Und da das Mobiltelefon nur zur Unterbringung des miniaturisierten RFID-Transponders dient, sind auch zahlreiche andere Möglichkeiten der Integration dieses elektronischen Schlüssels denkbar: Es muss sich nur um einen Gegenstand handeln, den der Bediener mitführt. Beispielsweise kann man den Transponder ebensogut in die Berufskleidung integrieren oder ihn an den ID-Karten anbringen, die die Mitarbeiter in großen Unternehmen mit sich führen.