Daten im Härtetest

Der Wechsel auf ein anderes CAD-System erfordert meist die Konvertierung von Bestandsdaten auf ein neues Format. Durch das Data Conversion Center von SolidLine sollen Unternehmen frühzeitig einschätzen können, in welchem Umfang eine solche Konvertierung möglich und lohnend ist.

07. Juli 2017

Der SolidWorks-Reseller SolidLine hat ein Data Conversion Center eröffnet. Mit dem sollen sich Unternehmen vor einem anstehenden Umstieg auf SolidWorks ein Bild davon machen können, ob und in welchem Umfang sich ihre Bestandsdaten in das neue System migrieren lassen. Umstiegsaspiranten können ausgewählte Datenbestände im Conversion Center testweise konvertieren lassen und anhand des Ergebnisses einschätzen, welche Daten umgestellt werden sollen und wie gut die zu erwartende Datenqualität ist.

Wechsel des CAD-Systems waren mit umfangreichen Konvertierungsarbeiten verbunden, sollten die Altdatenbestände weiter genutzt werden. Zudem drohten Verlust von Parametrik und Assoziativität der 2D-Zeichnungen zu den 3D-Modellen. „Bislang fehlte somit die Grundlage für eine Realisierung von integrativen Prozessen wie auch für die Optimierung der Konstruktions- und Fertigungsabläufe. Beides sind jedoch unentbehrliche Faktoren zum Erhalt der eigenen Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Dr. Jan Herud, Leiter Professional Services CAD bei SolidLine.

Das soll mit den Konvertierungstools bei SolidLine anders werden:: „Mit der im Data Conversion Center implementierten Lösung schlagen wir ein neues Kapitel auf, was die Übernahme von Bestandsdaten betrifft. Insbesondere die neuen Möglichkeiten zum assoziativen Konvertieren der 2D-Zeichnungen stellen einen technologischen Meilenstein dar. Damit setzen wir eine seit vielen Jahren bestehende Anforderung des Markts auf innovative und serviceorientierte Weise um“, sagt Norbert Franchi, Vorstand von SolidLine. Bei der Ausstattung des Conversion Centers arbeitet das Unternehmen mit Elysium zusammen, einem japanischen Spezialisten für CAD-Konvertierung.