Datendiebe ohne Chance

Maschinenelemente

Schließtechnik – Programmierbare elektromechanische Schwenkhebel gewährleisten eine sichere Zutrittskontrolle für Elektronikschränke. Der Netzwerkanschluss ermöglicht eine zentrale Verwaltung.

09. September 2009

Ein essenzielles Betriebsmittel für nahezu alle Unternehmen ist heute die elektronische Datenverarbeitung, ohne die ein effizientes Wirtschaften oft nicht möglich ist. Die Verfügbarkeit dieser Technik ist für die Betriebe deshalb überlebenswichtig. Mit entscheidend ist daher auch die Kontrolle des Zugangs zu den Räumen und Schränken, in denen die zentrale IT-Infrastruktur untergebracht ist. Der Schließtechnikspezialist Dirak aus Ennepetal hat dafür das modulare System E-Line von elektromechanischen Schwenkhebelverschlüssen entwickelt, mit denen sich der Zugang zu Elektronikschränken kontrollieren und protokollieren lässt. Die kompakten Schwenkhebel benötigen nicht mehr Platz als einfache Schwenkhebel und können deshalb bestehende mechanische Verschlüsse einfach ersetzen.

Die Schwenkhebel eignen sich für rechts oder links angeschlagene Schranktüren und verriegeln durch ein einfaches Einschwenken des Griffes in die Mulde. Die Entriegelung geschieht über passive oder aktive Transponder oder über die Eingabe eines Zahlencodes per Tastatur. Optional arbeiten die Verschlüsse dabei nach dem Vier- oder Sechs-Augen-Prinzip.

Die netzwerkfähigen Schwenkhebel erlauben die Zuweisung oder Sperre von Zugangsberechtigungen sowie die Vergabe individueller Zeitprofile und Benutzergruppen. Sämtliche Zutrittsversuche werden mit Datum- und Zeitstempel gespeichert. Der Zugang kann durch verschiedene Methoden gewährt werden, beispielsweise auf Zeit, nach Gruppen, nach Funktion oder per Schrank. Zudem lassen sich Einzel- oder Gruppenzugänge online gewähren oder entziehen sowie digitale Schließpläne erstellen. Über eine zugehörige Software lassen sich alle Hebel von einem zentralen Überwachungspult aus steuern und administrieren. Warnungen, Alarme und Informationen lassen sich auf Wunsch per E-Mail weiterleiten.bt

Erschienen in Ausgabe: 5-6/2009