Den Gürtel enger schnallen

Als Begleitung zur Veränderung des Geschäftsmodells in Richtung Cloud und Subskriptionen hat Autodesk einen Restrukturierungsplan angekündigt. Zehn Prozent der Belegschaft, entsprechend rund 925 Mitarbeiter, müssen dabei gehen.

19. Februar 2016

Autodesk hat einen Umstrukturierungsplan angekündigt, der laut Unternehmen den Umstieg auf die Cloud und auf ein subskriptionsbasiertes Geschäftsmodell unterstützen soll. Um Rahmen dieser Umstrukturierung will Autodesk Ausgaben reduzieren, die Organisation verschlanken und Ressourcen verlagern auf Bereiche, die der Weiterentwicklung des Unternehmens dienlicher sind.

Im Zuge der Veränderung unseres Geschäftsmodells schauen wir auch unser Unternehmen an, um zu sehen, wo wir effektiver und effizienter werden können. Um den maximalen Wert für unsere Kunden und Aktionäre zu realisieren, und als Konsequenz aus Diskussionen über mögliche Kosteneinsparungen, werden wir restrukturieren. So können wir unsere Ressourcen konzentrieren auf Bereiche, die unseren Wechsel auf ein cloud- und subskriptionsbasiertes Business beschleunigen", sagt Carl Bass, CEO und Präsident von Autodesk.

Autodesk will die Belegschaft kurzfristig um zehn Prozent reduzieren, das entspricht 925 Stellen. Außerdem will man einen Teil der angemieteten Flächen nicht länger nutzen. Bei Autodesk erwartet man, dass die Ergebnisse dieser zusätzlichen Einsparungen ab 2017 wirksam werden. Einen Teil der Einsparungen will man reinvestieren zugunsten des Umbaus des Geschäftsmodells.

Nach Darstellung von Carl Bass liegt die Umstrukturierung nicht in sich verschlechternden Aussichten oder ungünstigen Geschäftsergebnissen begründet. Bass: "Um das deutlich zu sagen, die angekündigte Restrukturierung hat nichts zu tun mit makroökonomischen Entwicklungen. Wir haben das Geschäftsjahr 2016 positiv abgeschlossen mit sehr starken Rechnungsstellungen im vierten Quartal und fortgesetzter Nachfrage nach unseren Subskriptionsangeboten. Solide Umsätze, gekoppelt mit fortgesetzter Kostenkontrolle, führen zu besseren als erwarteten Nicht-GAAP-Gewinne in diesem Quartal. Ich freue mich, dass wir in der Lage sind, solche Ergebnisse zu liefern in so einem kritischen Moment von Autodesks Umbau."