Der erste Anschein

CAD CAM

Messsysteme – Mit dem APISoptimizer und einer neuen Version des T-Scan stellt Steinbichler Optotechnik zwei interessante Geräte für die mobile optische Prüfung vor.

24. Mai 2012

Je früher ein Fehler erkannt wird, desto weniger Fertigungskosten und -zeit werden an ein Ausschussteil verschwendet. Mit dem ABISoptimizer präsentiert die Steinbichler Optotechnik GmbH aus Neubeuern das weltweit erste portable Oberflächenprüfsystem mit Tiefenauswertung und einer objektiven Oberflächenbewertung. Das Gerät ermöglicht die Kontrolle der Bauteile bereits in einem sehr frühen Stadium des Fer-tigungsprozesses, um kostenintensive Nacharbeiten frühzeitig zu vermeiden. Partielle Schwerpunktprüfungen einer Fehlerregion während der Produktion sowie die Unterstützung in nahezu allen Aspekten der Oberflächenqualität stellen mit dem System kein Problem dar.

Robustes und mobiles Gerät

Der ABISoptimizer bietet eine kompakte Bauform sowie eine sinnvolle Anordnung aller Zusatzkomponenten wie der Stromversorgung und der USB-Schnittstelle zum Notebook. Die robuste Konstruktion und die staubgeschützten optischen Komponenten des Systems erlauben den Einsatz unter schwierigsten Industriebedingungen.

Als Lichtquelle kommen blaue LEDs zum Einsatz, die derzeit die höchste Lichtausbeute aller LED-Technologien bieten. Das ermöglicht kürzere Belichtungszeiten der im ABISoptimizer verbauten Kamera, was wiederum bessere und schnellere Messungen ermöglicht.

Die komplett überarbeitete Konstruktion eröffnet Anwendungsgebiete insbesondere im Werkzeugbau, der Vorserie sowie während des gesamten Optimierungsprozesses. Nicht zuletzt durch sein Preis-/Leistungsverhältnis ist das Oberflächenprüfsystem das optimale Tool, um im Werkzeugbau wie auch während der kompletten Prozesskette stets einen objektiven und reproduzierbaren Eindruck der Oberflächenqualität hinsichtlich Dellen, Beulen, Welligkeiten und sonstigen Anomalien zu vermitteln und auch zu protokollieren.

Der ebenfalls neue T-Scan CS bietet im Vergleich zum Vorgängermodell eine bis zu 30fach höhere Datenrate, eine größere Linienbreite sowie einen höheren Stand-Off - damit wird der Abstand des Scanners zur Oberfläche bezeichnet. Er erreicht durch seinen großen Dynamikbereich auf unterschiedlichsten Oberflächen bessere Aufnahmeergebnisse als das Vorgängermodell, der T-Scan 3. In Kombination mit dem speziell für den Sensor ebenfalls neu entwickelten Steinbichler-Trackingsystem erhalten die Kunden eine abgestimmte Lösung.

Steinbichler Optotechnik feierte mit den Neuerscheinungen auf der Messe Control sein 25-jähriges Firmenjubiläum.

Erschienen in Ausgabe: 04/2012