Der Kleinste unter den Kleinen

Linearversteller Q-521 von PI miCos

07. Juli 2015

Der neue Miniaturversteller Q-521 erzielt so eine Schrittweite von bis zu 2 nm und eine Wiederholgenauigkeit von bis zu 25 nm über den gesamten Stellbereich. Den kleinen Linearversteller gibt es für Stellwege von 12 Millimetern, 22 Millimetern und 32 Millimetern.

Die Positionsmessung erfolgt wahlweise mit einem inkrementellen optischen Encoder mit 1 nm Auflösung oder mit 4 nm Auflösung. Open-Loop-Versionen des Linearverstellers stehen ebenfalls zur Verfügung.

Das Antriebsprinzip des Miniaturverstellers beruht auf einem piezomotorischen Trägheitsantrieb. Dieses ermöglicht die sehr kompakte Abmessung, die hohe Auflösung und die hohe Geschwindigkeit. Durch die Selbsthemmung im Stillstand benötigt der Piezomotor keinen Strom und erwärmt sich nicht. Er hält die Position mit einer Haltekraft von 1 N.

Die Positionsregelung der Q 521-Serie ist auf schnelle Punkt-zu-Punkt-Bewegungen ausgelegt. Sie erfolgt mit dem Motion Controller E 871. Die Steuerung wird über eine USB- oder RS 232-Schnittstelle digital angesprochen und besitzt zahlreiche Parameter zur optionalen Optimierung des Einschwingverhaltens. Aufgrund ihrer Vernetzbarkeit lassen sich bis zu 16 Achsen gleichzeitig über eine Computerschnittstelle ansteuern. Die schnelle Inbetriebnahme und Systemkonfiguration erfolgt über das im Lieferumfang enthaltene Programm PIMikroMove®. Die Implementierung in bestehende Umgebungen ist über LabVIEW-Treiber und DLLs möglich.

Für den ungeregelten Betrieb steht die Treiberelektronik E 870 zur Verfügung. Sie ist ebenfalls speziell auf die Anforderungen der Trägheitsantriebe abgestimmt. Eine Endstufe kann in einem Gerät bis zu vier Kanäle seriell ansteuern, wodurch auch die Anschaffungskosten gering gehalten werden.