Deutsche Bahn optimiert AM-Prozesse mit 3Yourmind

Die Deutsche Bahn nutzt die Softwarelösungen von 3Yourmind, um ihre 3D-Druck-Ideen zusammenzutragen und perspektivisch ein digitales Ersatzteillager aufzubauen.

25. März 2019
Deutsche Bahn optimiert AM-Prozesse mit 3Yourmind
Mitarbeiter finden neue 3D-Druck Anwendungsfälle. ( Bild: 3Yourmind)

Die Deutsche Bahn arbeitet seit fünf Jahren sehr intensiv im Bereich 3D-Druck. Das erste für die DB gedruckte Teil aus einem 3D-Drucker war Ende 2015 ein Mantelhaken, wie ihn jeder Reisende aus dem Zugabteil kennt. Bis Ende 2018 hat die DB rund 15.000 Ersatzteile und andere Produkte gedruckt und beabsichtigt diesen Bereich weiter auszubauen. Die Softwarelösung von 3Yourmind unterstützt die Ambitionen der DB sowohl beim bundesweiten Sammeln von 3D-Druckideen der eigenen Mitarbeiter als auch bei Auswahl der besten Ergebnisse. Die Deutsche Bahn und 3Yourmind sind jetzt eine strategische Partnerschaft eingegangen.

Die Software bietet den DB Mitarbeitern eine einfache Schnittstelle, um neue 3D-Druckanwendungen aus der täglichen Arbeit vorzuschlagen. Innerhalb von Sekunden fügen die Mitarbeiter neue Ideen hinzu. Anschließend analysiert die Software die Vorschläge und gibt eine Empfehlung für die Anwendungsfälle mit dem höchsten Potential.

Ein Expertenteam kann die besten Projekte für die Produktion auswählen und eine Anerkennung aussprechen. Die Deutsche Bahn verfolgt das Ziel, die Mitarbeiter für die Additive Fertigung zu sensibilisieren. Die Softwarelösung AM-Part-Identifier wird im Zuge eines „3D Druck Mitarbeiterwettbewerbs“ für die Mitarbeiter eingeführt.

Mithilfe von 3D-Druck kann die DB bereits heute sparen und Fahrzeugstillstände vermeiden. Besonders interessant sind Anwendungen rund um Ersatzteile, die bei 25 Jahre alten Zügen häufig nicht mehr einfach zu beschaffen sind.