Deutscher Innovationspreis geht an Freudenberg

Freudenberg stärkt mit neuer Produktionstechnik den Wirtschaftsstandort Deutschland und spart Rohstoffe und Energie

12. April 2011

Die Jury der Initiative Der Deutsche Innovationspreis hat Freudenberg mit dem deutschen Innovationspreis 2011 in der Kategorie Großunternehmen für eine neu entwickelte energie- und ressourcensparende Produktionstechnik ausgezeichnet. Diese weltweit einmalige Produktionstechnik ist nach einer intensiven Entwicklungsphase seit Anfang des Jahres bei der Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik in Weinheim im Einsatz.

Nach Meinung der Jury hat die Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik eine revolutionäre Produktionstechnik entwickelt, bei der der Stahlverbrauch um fast drei Viertel sinkt. „Die Prozessinnovation von Freudenberg beweist, dass auch Deutschland als Hochlohnland wettbewerbsfähig bleiben kann - selbst bei auf den ersten Blick simpel herzustellenden Produkten", sagt Frank Riemensperger, Deutschlandchef der Unternehmensberatung Accenture. „Mit der neu entwickelten Maschine lassen sich Dichtungen besser und kostengünstiger herstellen als in Ländern wie beispielsweise China oder Indien. Freudenberg leistet damit einen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit des Standort Deutschlands. Zudem schont die Innovation die Umwelt, da fast drei Viertel weniger Material verbraucht wird."

Der Preis wird seit 2010 unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle verliehen. Die Unternehmen Accenture, EnBW und Evonik sowie das Magazin Wirtschaftswoche haben sich mit dem Ziel zur Initiative Der deutsche Innovationspreis zusammengeschlossen, herausragende, zukunftsweisende Innovationen deutscher Unternehmen auszuzeichnen.