Deutscher Wetterdienst verlässt sich auf österreichische Sensortechnologie

E+E Elektronik gewinnt Großauftrag für Feuchtmessgeräte

11. Juli 2013

Als nationaler meteorologischer Dienst der Bundesrepublik Deutschland ist der DWD die höchste Instanz für Meteorologie, Wetter und Klima des Landes und betreibt deutschlandweit knapp 2000 Wetterwarten und -stationen. Bis 2015 sollen schrittweise alle bisherigen Feuchtemessgeräte im gesamten Messnetz ersetzt werden. Die High-End Messgeräte liefern präzise Messergebnisse für exakte Wetter- und Klimaprognosen.

Zum Einsatz kommen Feuchte/Temperaturtransmitter der Serie EE33 (Typ J). Die Geräte zeichnen sich durch hochgenaue und zuverlässige Messergebnisse selbst unter schwierigsten Umgebungsbedingungen aus. Herzstück dieses Transmitters ist die von E+E in Dünnschichttechnologie entwickelte, monolithische Messzelle HMC01. Durch das einzigartige E+E Sensor-Coating ist die Messzelle bestmöglich gegen Kondensation oder chemische Belastungen geschützt. Ein Argument, das auch schon das Königlich Holländische Meteorologie Institut (KNMI) bei der Anschaffung dieser Messgeräte überzeugte.

Bislang wurden Feuchte und Temperatur mit jeweils einem eigenen Messgerät erfasst. Mit den neuen Feuchte-/Temperaturtransmittern von E+E Elektronik können diese beiden Messgrößen nun mit einem einzigen Gerät gemessen werden. die Übertragung der Messergebnisse erfolgt künftig digital statt analog.

Alle Geräte werden am österreichischen Unternehmensstandort in Engerwitzdorf gefertigt. Die Auslieferung der ersten hundert Transmitter wird schon im August 2013 erfolgen. E+E Elektronik betreibt selbst ein staatlich akkreditiertes Kalibrierlabor und hält im Auftrag des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) die nationalen Standards für relative Luftfeuchte und Luftströmungsgeschwindigkeit in Österreich bereit.