Dicht wenn’s anspruchsvoll wird

Mit ihrer Konstruktion sind FlexiCase-Rotationsdichtungen von Parker Hannifin für den Einsatz in anspruchsvollen rotierenden Anwendungen ausgelegt, in denen die Betriebsbedingungen die Fähigkeiten von Elastomerdichtungen aus Gummi-Werkstoffen überschreiten.

26. August 2015

Die Rotationsdichtungen weisen am Innendurchmesser eine dynamisch an der Welle abdichtende Lippe auf und werden über den Metallmantel am Außendurchmesser zur statischen Dichtheit in eine Senkung gepresst. Zwischen den Dichtlippen-Lagen und dem Mantel befindet sich eine Dichtung zur Abdichtung des potenziellen Leckagepfades und zum Ausgleich von Ausdehnungsunterschieden.

Da FlexiCase-Dichtungen nicht federvorgespannt sind, fallen die Radiallippenkontaktkräfte bei ihnen geringer aus als beispielsweise bei einer FlexiSeal-Rotationsdichtung. Dadurch kann die FlexiCase-Dichtung bei höheren Gleitgeschwindigkeiten von bis zu 70 Metern pro Sekunde eingesetzt werden. Gefertigt werden FlexiCase-Dichtungen aus unterschiedlichsten PTFE-Compounds und anderen für das Design geeigneten Kunststoffen.

Durch die Kombination eines robusten Metallmantels mit Dichtelementen aus speziellen PTFE-Werkstoffen sind FlexiCase-Dichtungen für den Einsatz in Anwendungen bei extremen Temperaturen, Gleitgeschwindigkeiten und chemischen Angriffen geeignet, wie sie beispielsweise in Kompressoren, Spezialpumpen, Hydraulikmotoren und so weiter auftreten. Dabei reichen die Anwendungsbereiche von der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt über den Bereich Öl und Gas, Lebensmittel und Pharma, Halbleiter und Elektronik bis hin zu unterschiedlichsten Industrieanwendungen.