Die Feder geht digital

Federn – Die Vielfalt seines Federangebots bewältigt Gutekunst neben klassischer Beratung vor allem durch seinen Shop im Internet. Hier findet sich die gewünschte Feder mit wenigen Klicks.

12. Februar 2019
Die Feder geht digital
Gutekunst bietet dem Anwender eine große Druckfedern-Vielfalt. (Bild: Gutekunst)

Fertigungsleiter, Konstrukteure und Einkäufer wissen: Technische Federn gehören zu den Klassikern unter den C-Teilen. Sie dürfen in der Produktion nie fehlen, Einkäufer und Techniker müssen ihren Bedarf also schnellstmöglich decken. Federnspezialist Gutekunst ist hier gut aufgestellt: Durch die gezielte Auswertung der Bestellungen hat das Unternehmen in den letzten Jahren stark nachgefragte Federbaugrößen identifiziert und bedarfsgerecht in sein Standardsortiment aufgenommen.

Dank dieser ständigen Sortimentserweiterung bietet Gutekunst heute 12.603 Federbaugrößen direkt ab Lager an. Damit sind die Lieferzeiten für viele Federn deutlich verkürzt, denn für Sonderanfertigungen können die Produktionszeiten bei der aktuellen Auftragslage sechs bis acht Wochen betragen. Die Lagerverfügbarkeit des Katalogsortiments liegt hingegen bei durchschnittlich 92 Prozent mit einer Auslieferung innerhalb von drei bis fünf Tagen. Trotzdem können natürlich nicht alle Federanforderungen über das Standardsortiment abgedeckt werden, so dass Gutekunst darüber hinaus jede gewünschte Feder nach Kundenanforderung bis 12,0 Millimeter Drahtstärke in Kleinmengen oder Großserien produziert.

Auf der Internet- Plattform findet jeder Besucher sehr schnell die richtige Feder.

Flexibel auf Wünsche eingehen

Auf Grundlage seiner Fertigungsmöglichkeiten mit 170 Windautomaten und der großen Teileauswahl kann Gutekunst flexibel auf die Artikelanforderungen der mehr als 100.000 Kunden weltweit eingehen. Sie kommen aus allen Branchen wie Automotive, Maschinenbau, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Landwirtschaft oder Lebensmittel.

Gutekunst hat viele Ideen, um dem Kunden stets die passende Feder anbieten zu können. Sehr früh schon hat das Unternehmen beispielsweise in kundenorientierte Auswahl- und Berechnungsprogramme investiert. Bereits in den 1980er-Jahren gab es den Anwendern PC-basierte Auswahlmedien an die Hand, damals noch als DOS-Programme auf Disketten.

Heute nutzen die Kunden von Gutekunst fast ausschließlich die neunsprachige Internetplattform »Federnshop.com«. Dort können sie nicht nur die gewünschte Feder nach vielfältigen Kriterien auswählen, sondern auch direkt und ohne Registrierung ihre individuellen Federn selbst berechnen, CAD-Daten in über 60 Formaten erzeugen und sofort Anfragen generieren. Der dazugehörige Blog bietet Informationen und Wissensthemen rund um Metallfedern und Federwerkstoffe, und die Technikabteilung steht für jede Federfrage zur Verfügung.

Zwar ist die Feder eines der ältesten Maschinenelemente, doch trotzdem fordert der mechanische Kraftspeicher auch heute noch täglich die Entwicklungsingenieure in Metzingen. Mit einem Beratungsanteil von häufig über 50 Prozent bei kundenspezifischen Federn ist bei der Federnauslegung immer noch viel Know-how notwendig.

Ob telefonische Beratung, Berechnungen, Entwicklungsaufgaben oder Testaufbauten – die Technikabteilung von Gutekunst ist Ansprechpartner für alle Aufgaben. mk

Erschienen in Ausgabe: 01/2019