Die Kostenbremse

Spezial

AS-Interface – Mit der Safety-Basis-Monitor-Familie hat Bihl+Wiedemann eine kompakte Sicherheitslösung für kleine Anwendungen geschaffen, die Anwendern Kosten spart.

30. März 2012

Alles wird teurer? Alles wird komplizierter? Auf die moderne Sicherheitstechnik trifft dank AS-i Safety at Work weder das eine noch das andere zu. Ganz im Gegenteil: Trotz diverser Leistungsexplosionen blieb das System laut Bihl+Wiedemann immer, was es von Beginn an war, nämlich der einfachste Sicherheitsbus der Welt. Jetzt hat das Unternehmen eine Safety-Variante von AS-Interface entwickelt, die das Kostenduell gegen die konventionell verdrahtete Sicherheitstechnik selbst bei kleinen Anwendungen ab drei sicheren Signalen souverän für sich entscheiden soll: den Safety Basis Monitor.

Die Sicherheitslösung für kleine Anwendungen rechnet sich laut Bihl+Wiedemann schon ab drei sicheren Signalen in einer Anlage. Es gibt sie als Standardversion mit der Bezeichnung BWU2441, als austauschkompatible Weiterentwicklung des AS-i-Konsortial-Sicherheitsmonitors, BWU2567 genannt, und als Modul BWU2569 mit erweitertem Funktionsumfang. Alle drei Varianten haben einen Sicherheitsmonitor, BWU2441 und BWU2569 in Kombination mit einem abschaltbaren AS-i Master.

Bei einer Baubreite von nur 22,5 Millimetern verfügen alle drei Versionen über acht beziehungsweise vier sichere Eingänge oder je acht Standardeingänge und Meldeausgänge und zwei respektive vier elektronische sichere Ausgänge onboard. Damit lassen sich zum Beispiel sichere Drehzahlen, Lichtgitter oder Nothalt-Taster überwachen und verwalten.

Daten redundant speichern

Die Kommunikation zwischen Safety Basis Monitor und PC erfolgt sehr einfach über eine USB-Schnittstelle. Die Gerätedaten werden redundant auf einer Chipkarte gespeichert, die beim Austausch eines Safety Basis-Monitors sämtliche Informationen auf das neue Gerät überträgt. Das komplette Sicherheitsprogramm und die Einstellungen für den Master lassen sich über die Programmiersoftware Asimon erstellen und aufspielen.

Der Einsatz des Safety Basis Monitors als die austauschkompatible Weiterentwicklung des AS-i Konsortial-Sicherheitsmonitors erlaubt den Hardware-Austausch in der Sicherheitstechnik ohne Änderung an der Software. Das Modul besitzt dabei alle Funktionen des Konsortialmonitors, wie etwa Melde- und Rückführkontakte, bietet jedoch viele weitere Vorteile wie eine halbierte Baubreite, verschleißfreie Kontakte und optimierte Diagnosefunktionalität am Gerät.

Die Variante mit erweitertem Funktionsumfang ist durch zusätzliche acht Freigabekreise zum Ansteuern von Standard AS-i-Ausgängen erweitert. Sie besitzt zudem antivalente Schalter und Stillstandswächter für lokale Eingänge und lässt sich wie auch die Standardversion des Safety Basis Monitors als Stand-alone-Gerät mit einem 24-Volt-Netzteil betreiben.

Erschienen in Ausgabe: 02/2012