Die Neigung im Auge

Vielseitige Neigungsaufnehmer von FSG

12. Mai 2009

Für die Messung von Neigungswinkeln bietet Fernsteuergeräte Kurt Oelsch (FSG) GmbH eine breite Auswahl an Neigungsaufnehmern, die auf ölgedämpften ein- oder zweiachsigen Pendelsystemen basieren. Je nach Anwendungsbereich und Winkelgröße wird ihre Pendelauslenkung wahlweise mittels induktiven, optoelektronischen oder magnetoresistiven Drehwinkelmessumformern mit einer Auflösung bis zu 14 Bit ausgemessen. Außerdem stellt FSG auch Neigungsaufnehmer mit pendellosen mikro-elektromechanischen Neigungssystemen (MEMS) zur Verfügung, die bei Bedarf für sicherheitsrelevante Messaufgaben ausgelegt werden können. Alle Modelle sind zudem mit redundanter Elektronik erhältlich. Sie sind mit robusten, spritzwasserdichten Aluminiumgehäusen ausgestattet, die je nach Ausführung Schutzart IP65 bis IP68 bieten. Zur einfachen, flexiblen und anwenderfreundlichen Signaljustierung kann das magnetische Messsystem mit einer Tastaturfolie zur Programmierung des aktiven Messbereiches ausgestattet werden.

Systeme mit Zweiachspendeln messen den Neigungswinkel von Plattformen, z.B. in Kranfahrzeugen und Großtransportern, Bagger- und Bohrgeräten sowie Schiffs- und Offshoreanlagen. Einachspendel erfassen beispielsweise die Winkelstellung von Kranauslegern, die Querneigung von Fahrzeugen oder die Lage von Arbeitsbühnen. Die Neigungswerte werden entweder analog mittels eines Strom- oder Spannungsausgangs oder digital mittels einer CANopen-Schnittstelle ausgegeben. Für den Einsatz als Neigungsschalter, z.B. auf Arbeitsbühnen, sind Einachspendelgeber auch mit integriertem Min/Max-Komparator lieferbar. Als Zubehör zur Messwertdarstellung und Grenzwert-überwachung liefert FSG zudem auch externe Koordinatenanzeiger und Min/Max-Schaltgeräte.