Die neue Kraft von Parker

Der Elektrozylinder ETH setzt neue Standards

08. Dezember 2010

Parker Hannifin hat jetzt die bekannte und in vielen Tausend unterschiedlichster Anwendungen erfolgreich eingesetzte Reihe der Elektrohubzylinder ETH im komplett neuen Design weiter entwickelt. Parker ist es damit gelungen, neue Standards hinsichtlich Leistungsdichte und Lebensdauer bei den elektromechanischen Linearaktuatoren zu setzen. Typische Anwendungen für diese Aktuatoren sind Hub-, Press- und Handhabevorgänge in der Industrieautomation wie sie in der Montagetechnik, bei Umform- und Verpackungsmaschinen vorkommen.

Vorerst bietet Parker die neue Reihe der ETH-Zylinder in drei Baugrößen an – den ETH050, ETH080 und den ET032. Die statischen Vorschubkräfte bewegen sich im Bereich von 2400 bis 25100 N.

Die ETH-Zylinder bieten dem Anwender unschlagbare Vorteile bei der Leistungsdichte im Verhältnis zur Baugröße - und das bei extrem hohen zulässigen Axialkräften. Diese Vorteile kommen insbesondere den Anwendungen mit konstruktiven Einschränkungen durch ein zusätzlich hohes Maß an Betriebssicherheit zu Gute.

Wie bereits von der aktuellen Produktreihe bekannt, unterstützt Parker auch den aus Energiegesichtspunkten immer wichtigeren Umstieg von pneumatischen sowie hydraulischen Antriebstechnologien auf elektromechanische Antriebe nicht zuletzt durch die konsequente Einhaltung der Pneumatik-ISO-Flanschnorm (DIN ISO 15552:2005-12). Die Initiatoren sind jetzt direkt im Profil versenkbar. So werden unnötige Störkanten im Vorfeld konsequent vermieden. Aber auch das Design des Zylinders zeigt keine harten Übergänge in der Außenkontur. Für den Anwender ermöglicht sich so eine vereinfachte Reinigung bzw. das Handling des Aktuators wird deutlich sicherer. Die integrierte Verdrehsicherung der Kolbenstange reduziert den Konstruktions- und Materialaufwand, da keine externe Konstruktion zur Sicherung erforderlich ist. Parker unterstützt den Konstruktionsprozess durch eine internetbasierende Datenbank zur Erzeugung diverser 3D-CAD-Formate.

Die Ingenieure von Parker haben sich auch intensive Gedanken hinsichtlich der Installation, Inbetriebnahme und Betrieb des neuen Zylinders gemacht. Eine ausgeklügelte Riemenspannvorrichtung vereinfacht die bisher sehr komplexe Montage eines parallel angebauten Motors. Die in vielen Anwendungen immer wichtigere Frage nach der Geräuschbelastung während des Zylinderbetriebs konnte in umfangreichen Versuchen und daraus resultierenden konstruktiven Änderungen auf ein Minimum reduziert werden. Damit kann der Zylinder auch ohne Bedenken in medizinischen Anwendungen eingesetzt werden.

Mit dem ETH-Zylinder der neuen Generation bietet Parker seinen Kunden die gewohnte breite Palette unterschiedlicher Optionen. Nunmehr gehört dazu auch ein Kraftsensor, der insbesondere auf die Erhöhung der Prozesssicherheit abzielt.

Die Kosten über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes werden heute und in Zukunft immer kritischer hinterfragt. Die Wiederbeschaffungskosten konnten signifikant reduziert werden, da die Lebensdauer deutlich gesteigert werden konnte. Auch der Aufwand für die Wartung wurde durch eine integrierte Nachschmierbohrung im beträchtlichen Maß reduziert.