Direkt angetriebene elektrische Aktuatoren mit 8 Millimetern Baubreite eröffnen neue Applikationsmöglichkeiten

Neue Moving-Coil Aktuatoren

28. März 2013

In vielen Anwendungen vor allem in der Bestückungstechnik aber auch in anderen Sektoren wie zum Beispiel in der medizinischen Analytik war bisher der Einsatz elektrisch angetriebener, geregelter Servo-Aktuatoren ein Problem, weil in solchen Anlagen oft viele Aktuatoren nebeneinander verbaut sind und elektrische Aktuatoren aufgrund ihrer Breite nicht in die engen Raster gepasst haben.

Diese Lücke kann jetzt durch die neuen Moving-Coil-Aktuatoren LCA8 und LCA16 mit 8 beziehungsweise 16 Millimetern Baubreite geschlossen werden. Wie alle Moving-Coil-Aktuatoren von SMAC (Vertrieb: Maccon) sind auch die LCA8 und LCA16 mit einer Präzisionslagerung und einem integrierten Encoder mit bis zu 100nm Auflösung ausgerüstet und haben damit alle prinzipiellen Vorteile eines elektrischen Systems: freie Positionierbarkeit und einfache Programmierbarkeit.

SMAC hat in den eigenen Servoreglern LCC-10 mit RS-232 und CANopen-Schnittstelle das patentierte „Softland“-Verfahren integriert: das Anfahren eines Targets mit kontrollierten Kraftverhältnissen beim Kontakt, wodurch empfindliche Bauteile während des Anfahrens effektiv geschützt werden können.

Die Erfassung der Position und weiterer Betriebsdaten wie zum Beispiel Geschwindigkeit oder Strom (respektive Kraft) erlaubt die Überwachung und Protokollierung wichtiger Produktions- und Messdaten als Teil der Qualitätssicherung. Über die Feldbusschnittstelle kann das Aktuator/Controller-System leicht in ein übergeordnetes Steuerungssystem integriert werden.