Direkt dran

Aufsteckbarer Controller CM10 für verschiedene Schrittmotorantriebe

01. Mai 2010

Durch einfaches Aufstecken des CM10 wird aus dem standardmäßigen Pulseinangstreiber der Serien AR, RBK und EZS II ein Treiber mit integriertem Controller. Damit vereinfacht Oriental Motor die Installation und Verkabelung elektrischer Antriebe erheblich. CM10 deckt zudem verschiedene serielle Anschlüsse ab.

CM10 wird einfach auf den Treiber aufgesteckt. Ein separater Controller ist nicht mehr notwendig, sodass die Verkabelung zwischen Treiber und Controller komplett entfällt. Der Controller wird wahlweise über Direktbefehle oder mit Programmspeicher betrieben. Direktbefehle sind für Anwendungen nützlich, bei denen Positionierdaten regelmäßig aktualisiert oder vom PC bzw. programmierbaren Steuergerät im Ganzen verwaltet werden. Sie werden über eine der seriellen Schnittstellen, z. B. den serienmäßigen CANopen-Anschluss mit CIA-Zertifikat von dort betrieben.

Die Programmspeicherung (Stored Program-Funktion) macht es möglich, abhängig von Bedingungen Bewegungssequenzen auszusuchen. Jede Sequenz enthält Positionier- sowie Geschwindigkeitsdaten. Sie startet nach Eingabe eines Startimpulses. Im CM10 können 100 verschiedene Programme hinterlegt werden, so dass die übergeordnete Steuerung vom Generieren der Daten entlastet wird.

An der Vorderseite des Gerätes befindet sich ein Mini-USB-Anschluss, d. h. der Anschluss an einen PC ist mit einem handelsüblichen USB-Kabel möglich. Damit entfällt der Erwerb von Spezialkabeln oder Adaptern. Weitere serielle Schnittstellen sind RS-232C, CANopen und E/A. Bei einem Betrieb mit PC ist in Kombination mit einem weiteren CM10 bzw. anderen Produkten wie der ASX-Serie eine Daisy-Chain-Verbindung für Mehrachsenbetrieb möglich. Zur kontinuierlichen Positionsüberwachung und Fehlervermeidung verfügt der CM10 über externe Encoder-Eingänge. Sie sind mit Line Driver-, Open Collector- und TTL-Signalen kompatibel.