Direkt-Hubantrieb ohne Verzahnung

Inkoma Direkt-Spindelhubantriebe vom Typ DSH

13. März 2012

Ganz ohne Getriebe kommen die neuen Inkoma Direkt-Spindelhubantriebe vom Typ DSH aus. Bei diesem Antriebskonzept sind der Motor, die Lagerung, der Kugelgewindetrieb und ein integrierter Geber zur Positionsbestimmung in einem kompakten Gehäuse untergebracht. Das hohe Drehmoment der eingesetzten Torquemotoren wird ohne Verluste direkt auf die Spindel übertragen. Zusammen mit einer Steuerung und Regelung wird erstmalig eine Komplettlösung angeboten.

Durch diesen Direktantrieb der Kugelgewindespindel mit einem Torquemotor sind die Hubantriebe konventionellen Antriebslösungen mit Schnecken- oder Kegelradgetrieben bei vielen Anwendungen überlegen. Der Antriebstechnikspezialist Inkoma hat dieses neuartige Antriebskonzept aufgrund gestiegener technischer Anforderungen des Marktes entwickelt. Der Antrieb zeichnet sich besonders durch Effizienz, hohe Einschaltdauer, große Wiederholgenauigkeit sowie hohe Taktfrequenzen aus.

Prädestiniert sind die Inkoma DSH-Antriebe beispielsweise für den Einsatz in Werkzeug-, Prüf-, Druck- und Sondermaschinen, aber auch in Anlagen, bei denen sehr unterschiedliche Lastverteilungen oder Höhenniveaus zwischen den Hubeinheiten bestehen, wie beispielsweise bei Hebebühnen oder im Bühnenbau.

Mit den DSH-Antrieben können hochdynamische Anwendungen standardmäßig mit Verfahrgeschwindigkeiten von bis zu 32 m/min und Hublasten bis zu 100 kN realisiert werden. Die Positionier- und Wiederholgenauigkeit liegt im Mikrometerbereich und weist so gut wie kein Umkehrspiel auf. Die während des Betriebes auftretenden Zug -und Druckkräfte auf die Spindel werden über integrierte Axiallager aufgenommen. Auch wenn mehrere zusammen arbeitende DSH-Antriebe auf unterschiedlichen Ebenen platziert werden, arbeiten diese exakt synchron zueinander.

Inkoma bietet die Spindelhubantriebe in fünf Standardbaugrößen (5, 10, 25, 50 und 100 kN) mit rotierender oder stehender Spindel an. Bei der Ausführung R (rotierende Spindel) ist die Kugelgewindespindel im Rotor des Antriebes axial fixiert. Die lineare Hubbewegung der Flanschmutter wird durch die Rotation der Spindel erzeugt. Bei der Ausführung S (stehende Spindel) wird die lineare Hubbewegung von der Spindel ausgeführt. Die Spindel wird hierbei axial durch den Hubantrieb geführt. Für konstruktive Anbindungen an das Antriebssystem bietet Inkoma zahlreiche passgenaue Bauteile an.