DMU aufgebohrt

CIM Database PLM von Contact Software lässt sich nun um Digital Mock-Up vom Spezialisten Invenio erweitern. Das soll Einbauuntersuchungen und ähnliche Anwendungen auf höchstem Niveau ermöglichen.

06. Juni 2017

Contact Software erweitert CIM Database PLM um neue Anwendungen für das Digital Mock-up. Möglich macht es die Zusammenarbeit mit Invenio Virtual Technologies. Invenio ist tätig als Engineeringdienstleister und entwickelt unter anderem DMU-Software. Diese Software wird unter anderem von BMW und Daimler konzernweit verwendet. Die DMU-Software wird eingebunden in 3D-Connect, ein CAD-Visualisierungstool von Contact. Weil dieses bei der Anzeige von CAD-Daten gleichzeitig die Verwaltungsfunktionen von CIM Database PLM anbietet, bietet es gegenüber separaten CAD-Betrachtern zusätzliche Möglichkeiten. Zukünftig lassen sich über 3D-Connect auch DMU-Anwendungen von Invenio aufrufen.

„Mit DMU sparen die Unternehmen Zeit und Geld: Sie reduzieren das Time-to-Market neuer Produkte, da sich der Aufbau teurer physischer Prototypen weitgehend erübrigt“, so Contact-Geschäftsführer Karl Heinz Zachries. „Mit der Partnerschaft steht die leistungsfähigste DMU-Software, deren Nutzung bisher großen OEMs vorbehalten war, auch unseren Kunden kostengünstig zur Verfügung“.

Die in 3D Connect eingebundenen DMU-Bausteine stellen in CIM Database PLM verschiedene Sichten auf die Gestalt und Funktionen des Produktes und seiner Komponenten bereit. Auf dieser Basis können Ingenieure Untersuchungen wie Ein- und Ausbausimulationen, Kollisionsprüfungen und Abstandsberechnungen, Nachbarschaftssuchen und Füllstandsanalysen durchführen. Das soll ermöglichen, das Zusammenspiel sowie die Abhängigkeiten von Mechanik, Elektronik und Software möglichst früh auszulegen, zu simulieren und komplexe mechatronische Produkte – wie Fahrzeuge und Anlagen – ganzheitlich abzusichern.