Doppelplanetenstufen erreichen durch ihre beiden ineinandergreifenden Planeten eine weitere Drehrichtungsumkehr zwischen den beiden Zentralrädern. Die Anwendung in Drehzahlbereichen von 7000–20000 Umdrehungen erfordert eine genaue Betrachtung der Verzahnungen im Hinblick auf Geräusch sowie eine Evaluation der Planetenlager bezüglich ihrer Lebensdauer. Der Ingenieur kann zuerst die Festigkeiten aller Zahnräder berechnen sowie die geometrische Einbausituation der Planeten prüfen.

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Im Anschluss lassen sich in der Feinauslegung der Doppelplanetenstufe alle Achsabstände variieren und die Einflüsse der Verzahnungskräfte auf die Lager aus allen möglichen Lösungen vergleichen. Gleichzeitig können die minimalen Lagerdurchmesser der Planetenräder und der größtmögliche Bauraum für das Hohlrad vorgegeben werden.

Abschließend kann die Planetenstufe auch in einer 3D-Grafik zur visuellen Kontrolle dargestellt werden.