Bei einer Umfrage zum Thema Dosiertechnik für Kleb- und Dichtsysteme zeigte sich, dass Anwender oftmals kein Vertrauen in diese Technologie haben und zudem über recht wenig Know-How verfügen. Um die insgesamt komplexe Technik beherrschen zu können, benötigt man vertieftes Wissen über die Werkstoffalternativen, über die notwendigen Oberflächen und gegebenenfalls die Vorbehandlung. Ebenso wichtig sind Kenntnisse über die alternativen Maschinen- und Anlagenkonzepte sowie die Mess- und Prüftechnik, um Prozesssicherheit zu erreichen.

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Die Frage ist: Wie lässt sich Prozesssicherheit erreichen? Im Vorfeld einer Entscheidung für oder gegen diese Technik, müssen die Rahmenbedingungen der Produktion und die potenziellen Einflussfaktoren systematisch ermittelt werden. Welche Fehler können in den verschiedenen Prozessstufen auftreten? Welche konstruktiven Notwendigkeiten sind zu beachten? Was ist überhaupt mess- und prüfbar? Welche Maschinentechnik ermöglicht das höchste Maß an Prozesssicherheit? Es ist also ein vielschichtiges Thema.

Bisher geht man auch zumeist davon aus, dass diese Technologie ausschließlich für Großserien geeignet ist. Neue, modular aufgebaute Produktionseinheiten ermöglichen jedoch eine wirtschaftliche Produktion auch bei kleineren Mengen. Zudem kann man zur Ansicht gelangen, dass die begrenzte Materialauswahl ein Begrenzungsfaktor ist. Durch konstruktive Maßnahmen kann das Lösungsspektrum allerdings wieder erweitert werden. Viele dieser Missverständnisse klären sich heute im Dialog mit Fachleuten auf.

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Um potenziellen Interessenten einen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der Technik, aber auch Anwendern eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen zu bieten, veranstaltet die ISGATEC GmbH vom 24. bis 25. November 2015 in Mannheim das Forum „Prozesskonstante Dosiertechnik für Klebe- und Dichtsysteme“. In mindestens 12 Fachvorträgen informieren Experten über den Stand der Technik, zeigen aber auch mögliche Fehlerursachen und wie sie vermeidbar sind