Download im Trend

Bei den Anbietern von Teilebibliotheken brummt das Geschäft: Sie konnten die Anzahl der Downloads, der bereitgestellten Teile und der Bibliotheksanbieter einmal mehr deutlich steigern. Im Jahr 2015 erreichten die jährlichen Downloads zwei- oder gar dreistellige Millionen.

17. Februar 2016

2015 war ein gutes Jahr für die Betreiber von CAD-Download-Portalen. Die Rekordzahl von 151,3 Mio. Downloads konnte man bei Cadenas zum Jahresende addieren. Traceparts als Branchenzweiter kann für 2015 auf ebenfalls beeindruckende 60 MIllionen Downloads verweisen.

Bei Cadenas führt man die hohen Downloadzahlen unter anderem darauf zurück, dass das Augsburger Unternehmen neue Kommunikationskanäle frühzeitig angenommen hat. "Mit dem Cadenas-WeChat-Kanal erreichen wir seit Oktober letzten Jahres 500 Millionen User in China. WeChat ist wie ein Web im Web, und wir bieten als einziger Hersteller exklusiv den Download von herstellerzertifizierten 3D-CAD-Modellen in dieser App an", erklärt Geschäftsführer Jürgen Heimbach. Als weiteres Beispiel nennt Heimbach die frühzeitige Veröffentlichung einer Download-App für mobile Geräte.

Auch bei Traceparts war man 2015 rege tätig, um Konstrukteure und Kataloganbieter gleichermaßen zufriedenzustellen. Als sehr erfolgreich erwies es sich, in den Downloadvorgang eine Seite zur Preisabfrage einzubauen. Die Anwender machen davon rege Gebrauch, was den Konstrukteuren viele Angebote fast ohne Aufwand und den Anbietern viele (Neu-)Kunden beschert. Auch die verbesserte Bauteilsuche wurde laut Traceparts sehr gut angenommen. Dadurch lassen sich Millionen von Komponenten mit verschiedensten Parametern durchsuchen. Zudem bietet Traceparts seit 2015 einen verbesserten Online-Betrachter an, der alle verfügbaren Bauteile in 3D darstellen kann.