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Draht statt Pulver: 3DMP-Verfahren von Gefertec

Wie man Material, Zeit und Kosten sparen kann, demonstrierte Gefertec auf der Formnext mit dem 3DMP-Verfahren.

10. Dezember 2018
Die Maschinen der Baureihe Arc zeichnen sich laut Anbieter durch geringe Kosten und sehr hohe Aufbauraten aus. (Bild: Gefertec)

Das Unternehmen hat damit mach eigenen Angaben einen neuen industriellen Standard für die additive Fertigung etabliert, der auf erprobter Lichtbogenschweißtechnologie basiert. Dabei dient Draht als Ausgangsmaterial, aus dem Schweißraupe für Schweißraupe ein endkontournaher Rohling aufgebaut wird. Das neue additive Verfahren ist günstiger und schneller als 3D-Druck-Verfahren auf Pulverbasis. Zudem ist Draht für die meisten Standardwerkstoffe zu deutlich niedrigeren Preisen erhältlich. Je nach Anwendung lassen sich Werkstücke so ressourceneffizienter herstellen als mit herkömmlichen Verfahren.

Werkstückgrößen bis zu 3m3 möglich

Gefertec bietet komplette Maschinen an, die mit dem 3DMP-Verfahren arbeiten. Die Maschinen der Baureihe Arc zeichnen sich durch geringe Kosten und sehr hohe Aufbauraten aus. Je nach Typ sind Werkstückgrößen bis zu 3m3 möglich. In der Steuerung der Maschinen erzeugt eine spezielle 3DMP-CAM-Software aus den CAD-Daten des Werkstücks jene Informationen, mittels derer die CNC-Steuerung die exakte Positionierung des Schweißkopfs vornimmt. Die Fertigung des endkonturnahen Werkstücks erledigt die Maschine auf diese Weise automatisch. Die Kosten für eine Maschine der Arc-Reihe liegen laut Anbieter deutlich unter denen vergleichbarer Maschinen zum 3D-Druck.