Drahtlose Fernwartung auf höchstem Niveau

SMS-Messenger macht Anlagen schnell und einfach GSM-fähig

18. Mai 2011

Bei der Anlagen- und Prozesstechnik liegt die Zukunft in der drahtlosen Datenübertragung – keine Frage. Doch in bestehenden Anlagen sind die Neu-Investitionen für Drahtlostechnik erheblich. Es müssen Funkbaugruppen ausgetauscht werden und auch die Anlagentechnik erfordert eine grundlegende Erneuerung. Doch die Technik macht‘s möglich, dass sich die Investitionen in Grenzen halten und die bewährten Komponenten der Anlage weiter verwenden können.

Das Unternehmen wireless netcontrol bietet verschiedene Lösungen im Bereich Fernwartung und Fernwirkung an, so auch den SMS-Messenger der ConiuGo GmbH aus Hohen Neuendorf bei Berlin. Der SMS-Messenger ist einfach zu implementieren und macht die Umstellung der Drahtlostechnik überflüssig. Bequem vom PC aus werden SMS-Kurznachrichten versendet, wofür zum Beispiel eine Outlook-ähnliche Benutzeroberfläche bereitgestellt wird. Der Messenger setzt die Informationen in das zuvor definierte Kommando für die Anlage um. Hierbei können sowohl Text als auch Steuerzeichen verwendet werden und dank variabler Schnittstellenparameter versteht die Anlagenkomponente das Kommando problemlos. Eine SMS „Sende aktuellen Messwert“ wird so in ein Maschinenkommando übertragen, das zum Beispiel #transfer data set# lauten kann. Auch in der Gegenrichtung arbeitet der SMS-Messenger. Ausgaben auf der seriellen Schnittstelle können interpretiert und als SMS versendet werden. Eine Sensor-Nachricht, die beispielsweise #print temperatur 22.3# lautet, wird vom SMS-Messenger erkannt und als SMS „Aktuelle Temperatur beträgt 22,3°C“ an den Betriebsingenieur versendet. Dieser empfängt die Nachricht entweder im SMS-Gateway seines PC oder direkt auf dem Mobiltelefon.

Der SMS-Messenger überzeugt durch einfaches Handling und viel Flexibilität in den Anwendungen. Wichtige Informationen erhält man drahtlos und ortsungebunden, die Reaktion auf Ereignis kann durch drahtloses Fernwirken erfolgen und die vorhandene Anlagentechnik wird weiter verwendet.