Drehmoment im Griff

Ganter hat den Drehmoment-Rändelgriff GN 3663 neu entwickelt, der Drehmomente begrenzt und dabei praktische Handhabung und viele Individualisierungsoptionen verbindet.

11. März 2016

Anwendungs- und nutzerorientiert war Ganter bei der Konzeption seiner Normelemente schon immer. Ein aktuelles Beispiel für diese enge Verzahnung mit den Anforderungen der Praxis ist der neue Drehmoment-Rändelgriff GN 3663. Die Bezeichnung umfasst bereits seine besondere Funktionalität: Der Griff ist wahlweise mit Innen- oder Außengewinde aber auch mit einer Passbohrung versehen und dient dem schnellen Spannen oder dem Betätigen mechanischer Stellglieder.

Die integrierte Drehmomentmechanik erlaubt die manuelle Drehmomenteinleitung nur bis zu einem fest definierten Drehmoment-Maximum. Ist dieser Wert erreicht, sorgt die Tellerfeder-Raststift-Kombination für das Überasten und verhindert die unzulässige Krafteinleitung. In der Gegenrichtung sperrt die Drehmomentmechanik, das Lösen zum Beispiel einer Verschraubung unterliegt damit keiner Kraftbegrenzung und ist immer möglich.

Das Normelement steht sowohl mit links- wie auch rechtsdrehender Mechanik zur Verfügung, die Durchmesser der schwarz eloxierten Griffe sind entsprechend der manuell aufbringbaren Maximal-Drehmomente dimensioniert. Ganter bietet standardmäßig Drehmomente von 0,7 bis 5,5 Newtonmetern an. Andere, kundenspezifische Drehmomente lassen sich auch in kleinen Stückzahlen realisieren.

Besonders zur Montage der Passbohrungsvariante ist es von Vorteil, dass sich Drehmoment-Komponente und Abtrieb trennen lässt. Dieses raffinierte modulare Konzept ermöglicht es, fast alle Abtriebslösungen umzusetzen.

Das für den festen Verbau vorgesehene Normelement erfordert bei der nachträglichen Anwendung keine konstruktiven Änderungen und ist verglichen mit einem Drehmoment-Werkzeug sehr viel praktischer und kostengünstiger. Dauertests mit mehr als 10.000 Auslösungen haben gezeigt, dass kein nennenswerter Verschleiß auftritt und sich das Nenndrehmoment nicht verändert.

Mehr darüber im Internet unter www.ganter-griff.de