Drehmomentbegrenzer ECE von ENEMAC

Robuste, ausgereifte Sicherheit ohne Kompromisse

30. Januar 2008

Mechanische Drehmomentbegrenzer haben ihr Einsatzgebiet in fast allen Bereichen der Technik und dienen dazu Produkte, hochwertige Maschinenteile und auch Personen in automatischen Anlagen vor weiteren Schäden zu schützen. Sensibel reagieren die Begrenzer schon bei der kleinsten Drehmomenterhöhung und kuppeln in Sekundenbruchteilen sicher den motorischen Antrieb von den nachfolgenden Massen der Maschine ab, deshalb sind sie auch unter dem Begriff „Sicherheitskupplung“ bekannt. Die Trennung erfolgt dabei zwangsweise und rein mechanisch, d. h. ein evtl. Stromausfall hat auf ihre Funktion keinen Einfluss. Ursache für das Ansteigen des Drehmomentes können beispielsweise Materialstaus sein, die zu Überlastungen im Antriebsstrang führen. Deshalb spricht man in diesem Zusammenhang auch von einem Überlastschutz, daher auch der gebräuchliche Name „Überlastkupplung“.

Die Baureihe ECE zeichnet sich dabei besonders durch ihre axial kurze Bauweise aus, das eröffnet ihr sehr viele Vorteile bei engen Einbauräumen. Eine tausendfach bewährte, robuste und einfache Konstruktion bewirkt ein sicheres Schaltverhalten und kommt dennoch konkurrenzlos mit extrem wenigen Einzelteilen aus. Punktgenaue Drehmomentbegrenzung wird durch die eingesetzten Tellerfedern garantiert, diese ermöglichen auch große Einstellbereiche ohne Tellerfeder-Wechsel. Das ausgereifte Kugelrastprinzip unterbricht innerhalb weniger Winkelgrade den Antriebsstrang zwischen Motor und Maschine. Die Kupplungen sind standardmäßig mit einer so genannten Synchronrastung ausgestattet, d. h. Nabe (Antrieb) und Flanschring (Abtrieb) besitzen nur einen Rastpunkt pro 360 Grad (synchron). Auf Wunsch sind auch mehrere Rastpunkte möglich. Mit einem Näherungsschalter wird der Hub der Kugeln abgefragt und das entstandene Signal wird zur Abschaltung des Antriebes an die Steuerung gegeben. Von der Motorwelle aus erfolgt die Drehmomentübertragung mit einer Passfedernutverbindung auf die Nabe der Kupplung. Die jeweiligen Abtriebsteile (Kettenräder, Zahnscheiben, Flansche o. ä.) werden auf der Antriebswelle gelagert und für die Drehmomentmitnahme einfach an den Flanschring geschraubt.

Mit insgesamt 12 Baugrößen wird ein Gesamt-Einstellbereich von 1,2 bis 2000 Nm (2000Nm jetzt neu) erreicht.