Drei fehlersichere Baugruppen

Fehlersichere dezentrale Peripheriemodule für den Einsatz bis in Ex-Zone 1/21

13. Dezember 2010

Drei fehlersichere Baugruppen für das eigensichere dezentrale Peripheriesystem Simatic ET 200iSP hat die Siemens-Division Industry Automation entwickelt. Die neuen Baugruppen 8F-DI Ex Namur, 4F-DO Ex 40mA/17,4V und 4F-AI Ex Hart erfüllen die hohen Sicherheitsanforderungen nach den relevanten Normen wie IEC 61508 bis SIL 3. Damit lassen sie sich, integriert im Peripheriesystem Simatic ET 200iSP, ohne Ex-Barriere direkt bis in Ex-Zone 1/21 einsetzen. Die angeschlossenen, eigensicheren Sensoren und Aktoren können bis in Ex-Zone 0/20 geführt werden.

Die neuen Baugruppen eignen sich für Anwendungen wie ESD (Emergency Shut Down), Kessel- und Boilerschutz oder Feuer- und Gas-Einrichtungen. Für Feuer- und Gas-Anwendungen verfügen die neuen Baugruppen über die wichtigen Diagnosefunktionen „Last valid value“ (Halten des letzten Wertes) und „Energize-to-trip“ (Halten des letzten aktiven Zustands).

Zur Kommunikation des dezentralen Peripheriesystems Simatic ET 200iSP mit übergeordneten Steuerungen wird die eigensichere Profibus-Variante eingesetzt. Dabei wird dieselbe Leitung zur Übertragung der Standard-Automatisierungsdaten wie auch der fehlersicheren Signale nach dem Profisafe-Profil verwendet. Projektiert wird Simatic ET 200iSP mit dem Engineeringtool Step 7.

Für fehlersichere Anwendungen stehen in den Step-7-Optionspaketen Distributed Safety und S7 F-Systems vorgefertigte, TÜV-zertifizierte Bibliotheksbausteine zur Verfügung.