„Drive-based Safety” von Lenze

Mehr Sicherheit durch Integration

30. Juni 2008

Die Integration funktionaler Sicherheit in die Antriebsregler bietet in der Intralogistik viele Vorteile. Mit der „Drive-based Safety“ von Lenze lässt sich die Sicherheitstechnik übersichtlich und einfach realisieren. Kürzere Reaktionszeiten machen die Anlagen sicherer und erhöhen die Produktivität als Folge schnellerer Takte.

Die unverzügliche und zuverlässige Abschaltung eines Antriebs ist besonders dann von essenzieller Bedeutung, wenn sich Personen im Gefahrenbereich von Materialflusssystemen aufhalten. Insofern sind diejenigen Bewegungen kompromisslos zu verhindern, die ein Verletzungsrisiko mit sich bringen können.

Mit der „Drive-based Safety“ lassen sich Antriebe im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen mit Sicherheitsschaltgeräten, Drehzahlwächtern oder Schützen deutlich schneller stillsetzen. Der Sicherheitsgewinn ist gekoppelt mit höherer Produktivität, weil sich Anlagen in der Intralogistik – beispielsweise Palettierer oder Regalbediengeräte – nach einem Stopp unmittelbar wieder anfahren lassen. Für die Regler der Reihe Servo Drives 9400 bietet Lenze steckbare Sicherheitsmodule mit skalierter Performance.

Die Parametrierung der Funktionen ist komfortabel und zentral über Ethernet vornehmbar. Dazu stellt Lenze die umfassende Engineering-Software L-force Engineer zur Verfügung. Mit ihr lassen sich sowohl alle reglerrelevanten Einstellungen vornehmen, also auch die Sicherheitstechnik parametrieren. Die Servo Drives 9400 decken einen Leistungsbereich von 0,37 bis 425 kW ab und empfehlen sich für Anwendungen mit geschlossenem Regelkreis genauso, wie für Aufgaben ohne Rückführung im Rahmen eines Open Loop.