Durchbruch in Sachen Kommunikation

Neuer Kommunikationsstandard IO-Link

10. Mai 2007

Eines der spannendsten Themen der Hannovermesse 2007 war zweifellos der neue Kommunikationsstandard IO-Link. 24 namhafte Unternehmen der Sensor- und Automatisierungstechnik haben sich im IO-Link Konsortium zusammengeschlossen. Erklärtes Ziel der Mitglieder war es, unter anderem die unterschiedlichen „Sprachen“ ihrer Sensoren zu einer Einzigen zusammenzuführen, und so dem Kommunikationswirrwarr zwischen Sensoren und Steuerungsebenen ein Ende zu setzen. Als neuen, einheitlichen Standard entwickelten sie gemeinsam IO-Link - auch wenglor ist dabei mit von der Partie.

wenglor goes IO-Link

Die Idee, Sensoren über PC zu bedienen und auszuwerten, ist jedoch bei wenglor alles andere als neu.

Bereits im Jahre 1996, als mit den teachbaren Sensoren eine neue prozessorgesteuerte Sensorik-Ära begann, hatte wenglor standardmäßig eine serielle Schnittstelle in alle teachbaren Sensoren integriert. Über diese Schnittstelle kann der wenglor Sensor eingestellt werden und er gibt ebenso seine Daten an die Steuerung weiter. Mit der Implementierung der genormten IO-Link Schnittstelle in wenglor Sensoren kann der Kunde diese bewährten Schnittstellen-Funktionalitäten noch besser in sein Steuerungskonzept integrieren. Zudem gibt es nun Standardeingange und Master-Gateways. Die wenglor IO-Link Sensoren können weiterhin als PNP/NPN Sensoren verwendet werden. Nur bei Anschluss an einen IO-Link Master werden die IO-Link Funktionalitäten aktiv.

Installation und Inbetriebnahme - schnell und einfach!

Die Sensordaten sind dank IO-Link in Zukunft zentral gespeichert. Bei Sensoren mit IO-Link Schnittstelle können die Grundeinstellungen wie z. B. Öffner, Schließer; Schaltabstand oder Abfallzeit per Software über das Steuerungssystem vorgenommen werden. Jeder IO-Link Sensor kann somit bequem und zentral per Industrie-PC konfiguriert werden. Ein direktes Einstellen am Gerät, bei dem oft der Zugang erschwert war, ist somit nicht mehr nötig.

Der Anwender kann so auch während der Laufzeit der Maschine oder im Falle eines Produktwechsels flexibel auf neue Anforderungen reagieren und die Konfigurationseinstellungen sofort anpassen. Stillstandzeiten gibt es nicht mehr. Gleiches gilt auch im Servicefall für den Austausch eines IO-Link-Sensors: Die Konfigurationsdaten werden einfach auf den neuen Sensor übertragen.