Dynamisch und präzise

Neues CANopen-Positioniermodul von maxon motor

01. April 2009

Als Erweiterung der digitalen Positioniersteuerungen EPOS präsentiert maxon motor nun auch eine OEM-Version. Das miniaturisierte EPOS2 Module 36/2 dient zur Ansteuerung bürstenbehafteter DC-Motoren sowie bürstenloser EC-Motoren. Als preiswertes Einsteckmodul bietet es die kompletten motion control Funktionalitäten und ist für Ein- oder Mehrachsapplikationen mit kleinem Bauvolumen geeignet. Die ideale Antriebslösung für Gerätedesigner.

Vor einem Jahr lancierte maxon motor ihre neue Generation digitaler Positioniersteuerungen EPOS2 und erweiterte damit die bestehende Reihe EPOS (Easy to use Positioning System) mit Produkten mit Interpolated Position Mode (PVT) und USB Schnittstelle. Das neuste Produkt aus dieser Reihe ist das EPOS2 Module 36/2. Dieses leistungsstarke Einsteckmodul lässt sich nahtlos in komplexe Kundenapplikationen integrieren. Der Kunde entwirft somit sein eigenes Gerät und für die Steuerung greift er auf das Antriebs-Know-how von maxon motor zurück.

Der Vorteil dieser Positioniersteuerung liegt in ihrer hohen Flexibilität. Sie lässt sich durch mehrere Betriebsarten als Positionsregler, aber auch als Geschwindigkeits- und Stromregler betreiben. Diese Eigenschaft ermöglicht die Verwendung des Moduls in unterschiedlichsten Antriebssystemen. Das EPOS2 Module 36/2 kommt also überall dort zum Einsatz, wo dezentrale Antriebsintelligenz gefragt ist. Sei dies in der Automatisierungstechnik oder Mechatronik, beispielsweise im Laborgerätebau oder in der Robotik. Mit einer Baugrösse von nur 54 x 28 x 9 mm und Leistungsdaten von maximalen 36 Volt und 2 Ampère eignet es sich besonders als OEM-Baugruppe im Kleingerätebau.

Wie alle Produkte aus der EPOS-Reihe wurde auch dieses Modul für die Kommandierung und Steuerung im CANopen Netzwerk entwickelt. Natürlich kann die Kommunikation auch über USB bzw. RS232 erfolgen. Zusätzlich können mit dem «Step/Direction ModeSchrittmotoren ersetzt werden und der «Master Encoder Modemacht den Antrieb zu einem elektronischen Getriebe. Die Kommandierung über eine analoge Sollwertspannung kann herkömmliche Servoverstärker-Anwendungen ablösen.