E-T-A durchbricht Umsatzschallmauer

E-T-A Elektrotechnische Apparate gelang im Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatz von 112 Millionen Euro (+13 Prozent gegenüber 2016) erstmals der Sprung über die die "magische Umsatzhürde". Besonders erfreut zeigt sich das Unternehmen über die auch im Jahr 2018 anhaltende positive Entwicklung: Im ersten Quartal gelang es, die vergleichbaren Vorjahreszahlen erneut zu übertreffen.

22. Mai 2018

Unter den zentralen Umsatzbringern taten sich auch im Jahr 2017 die Zielmärkte Automation und Transportation besonders hervor. Dabei hat E-T-A in der Automation sowohl konventionelle elektromechanische Lösungen im Angebot und forciert gleichzeitig weiterhin seine Aktivitäten in Sachen Industrie 4.0. Wer die Stromversorgung seiner Maschine auch über das Internet kontrollieren will, um teure Ausfallzeiten zu vermeiden, der findet bei E-T-A maßgeschneiderte Lösungen. Diese kommunizieren auch mit ergänzenden Lösungen anderer Anbieter sehr gut. E-T-A demonstriert dies beispielsweise auf der Hannover Messe mit einem Live-Blick in eine brandaktuelle E-T-A Fertigungsanlage. Direkt und nur mit Hilfe eines handelsüblichen Tablet-Computers.

„Die Entwicklungen in diesem Bereich gehen mit einem atemberaubenden Tempo voran. Wir investieren hier sehr stark in unsere Entwicklung, um in unseren Kern-Aufgabenfeldern ganz vorne mit dabei sein zu können. Uns ist bewusst, dass wir unsere Marktstellung nur so langfristig behaupten können,“ unterstreicht Vertriebschef und Geschäftsleitungsmitglied Hans A. Thiel. „Gerade auch in der Automation waren wir Wegbereiter wichtiger Technologien. Das wissen und schätzen unsere Kunden. Doch darauf können und wollen wir uns nicht ausruhen.“

Im Bereich Transportation arbeitet E-T-A an immer neuen Entwicklungen im Segment der Halbleiterrelais, um in dieser sehr innovationsgetriebenen Branche nachhaltig bestehen zu können. Gleichzeitig sind es gerade die sehr kompakten und farblich kodierten Sicherungsautomaten, die E-T-A auch 2017 in diesem Markt wieder Umsatzzuwächse beschert haben. Diese bewährten Produkte schützen in der Bus- oder LKW-Branche vor den gefürchteten Ausfällen der Fahrzeuge.

Die Nachfrage wuchs an dieser Stelle weiterhin. Deshalb investiert das mittelfränkische Familienunternehmen erneut konsequent in die Kapazitäten zur Herstellung dieser Produkte. Eine gerade fertig gestellte neue hochmoderne Anlage hilft sicherzustellen, die weltweite Nachfrage nach diesen Produkten auch in den kommenden Jahren zuverlässig bedienen zu können.

Rekordjahr für E-T-A

Nach einem weltweiten Gruppenumsatz von rund 99 Millionen Euro im Jahr 2016 erreichte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr 112 Millionen Euro. Dazu konnten die meisten der geographischen Märkte, auch in Europa, beitragen. In Asien entwickelte sich sowohl der chinesische als auch der japanische Markt sehr erfreulich. Und auch in USA, einem der traditionell wichtigsten Auslandsmärkte von E-T-A, konnte sich der mittelfränkische Global Player über ein spürbares Umsatzwachstum freuen. Die Auslandsquote lag bei 68 Prozent.

Beschäftigungszahlen in Deutschland

Zum Stichtag 31.12.2017 lag die Gesamtzahl der Beschäftigten bei E T A in Deutschland mit 688 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch nun wirksame Altersteilzeitlösungen aus den vergangenen Jahren etwas unter Vorjahresniveau (695). Weltweit liegt die Zahl der Beschäftigten zum Jahresende 2017 mit 1289 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwas über dem Wert von 2016 (1276). Solche Verschiebungen in den internationalen Werken sind normale Folge von Produktverschiebungen innerhalb des Portfolios von E-T-A.

74 Personen sind bei E-T-A im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Das Unternehmen sieht diese Zahl als klaren Beleg für seine Anstrengungen, sich durch Innovationen weiterhin erfolgreich am Markt zu behaupten. Steigende Kapazitätsanforderungen bewältigt E-T-A mit innovativen Modellen in der Weiterbildung, fortschrittlichen Arbeitszeitmodellen und einer erfreulichen Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf die Unterstützung von Zeitarbeitskräften setzt das Unternehmen nur sehr moderat für die Bewältigung von Auftragsspitzen. Zum Jahresende waren dies 19 Kolleginnen und Kollegen auf Zeit.