EDF von Schunk

Elektrische Drehdurchführung schafft Sicherheit

14. August 2008

Beim Einsatz von Dreheinheiten sorgt die elektrische Drehdurchführung EDF von Schunk für einen dauerhaft prozesssicheren Betrieb. Um die Versorgungs- und Signalleitungen elektrisch anzusteuernder Aktoren oder elektrischer Sensoren von der drehenden auf die stationäre Seite zu bringen, wird bei der EDF ein nicht reibendes, geführtes Kabel durch die Mittenbohrung gelegt. Ein rotatives Ausgleichselement in Form eines Wendels gleicht das Tordieren, also das Verdrillen des Kabels aus.

Die einfachsten, aber eben auch stör- und verschleißträchtigste Lösung war bisher, die Kabel einfach um die Schwenkeinheit herumzuführen. Als etwas besser galt seither die Lösung, ein Kabel zentral durch die Mittenbohrung der Schwenkeinheit zu legen. Allerdings wird durch das dauerhafte wechselseitige Tordieren des Kabels schnell dessen Mantel mürbe, zumal er sich an der metallischen Oberfläche der Ritzelbohrung reibt. Früher oder später kommt es zu einem Kurzschluss, da die Isolation der einzelnen Adern bald aufgerieben ist.