Effizienz zum kleinen Preis

Neue Werkstoffe für die Photovoltaik

07. September 2010

Die Entwicklung nachhaltiger Technologien und Materialien im Bereich der Energiegewin¬nung aus regenerativen Quellen wie Sonne und Wind ist ein Schwerpunkt der Kunststoffspezialisten von Bayer Material Science in Leverkusen. Im Mittelpunkt der Forschung für die Photovoltaik stehen dabei kundenspezifische Lösungen mit höherer Energieeffizienz, niedrigeren Herstellkosten und breiter gefächerten Einsatzmöglichkeiten.

Das aktuelle Spektrum an Entwicklungen reicht von der Polyurethan-Ummantelung von Solarmodulen mit integriertem Montagesystem über einen Sandwich-Verbund von Polycarbonat-Platten mit Solarzellen bis zu flexiblen Solarmodulen mit höherem Wirkungsgrad.

Eine optimale Lösung für die flexible Verbindung mit relativ harten Materialien, etwa bei der Verkapselung von Solarzellen sind Schmelzklebefolien aus dem thermoplastischem Polyurethan Platilo, die eine kontinuierliche, vakuumfreie Verarbeitung ohne Vernetzung und damit ohne Emissionen gewährleiste. Die Folie ist recyclingfähig und ermöglicht damit auch die Reparatur von kompletten Solarmodulen

Auf dem neuen Gebiet der Dünnschicht-Solarzellen sollen Einkapselungsfolien aus dem Polycarbonat Makrofol die Herstellung flexibler Photovoltaik-Module ermöglichen. Ziel sind biegsame, leichtgewichtige Module, hergestellt im kostengünstigen Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Für die Photovoltaik-Schicht setzt das Unternehmen auf anorganische Quantenpunkte. Damit ließen sich Photovoltaik-Zellen sogar im Druckverfahren auf Folien aufbringen.