Eigene Testumgebung für Powerlink

OSADL testet Linux-Kernel mit Powerlink-Implementierung

31. Mai 2011

Das Open Source Automation Development Lab (OSADL) hat zusätzlich zu den bestehenden Realtime-Ethernet-Racks jetzt eine eigene Testumgebung für Powerlink eingerichtet. Grundlage ist ein Standard-Computer-System mit der letzten stabilen Version des echtzeitfähigen mainline Linux-Kernels, der mit einem openPowerlink Masterstack der Version 1.7.1. ausgestattet ist. Da der Stack unter der Open-Source-Lizenz BSD steht, kann er von den Entwicklern ohne li-zenzrechtliche Einschränkungen für die Linux-Implementierung verwendet werden.

Die jüngste Version des Powerlink-Stacks lässt sich alternativ zur Implementie-rung als Linux-Kernel-Modul, wie in der Testumgebung, auch als Userspace-Anwendung nutzen. In der eigenen Testumgebung des OSADL läuft der Powerlink-Master-Stack auf einem Eltec Eurocom 400/Modbase 200 System, an das ein Powerlink I/O-Modul aus der X20-Baureihe von B&R angeschaltet ist. Die Kommunikation wird mit einem Powerlink Analyzer von B&R aufge-zeichnet. Die erreichten Latenzzeiten und Jitter können auf der Website des OSADL unter www.osadl.org eingesehen werden.