Das Spezielle an der Gewinnerlösung: Die Geräte gehen in Schwellenländer wie Papua-Neuguinea, wo sehr arme Menschen eine Behandlung erfahren, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Der Einsatz des Teams Prechtl ist rein humanitär, es geht nicht um Profit, sondern um die Finanzierung der Geräte. Da kommt das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro natürlich sehr gelegen. 18 der robusten Geräte sind bereits im Umlauf, die wegen der hochwertigen Normteile, zum Beispiel von Ganter, und der hochwertigen Optiken von Zeiss sehr lange halten. Sie lassen sich an jeden Tisch oder sogar an Motorhauben anschließen und laufen auch über eine Autobatterie.

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Das Liegerad von Manuel Bauer und seinen Kollegen ist aus einer Master-Arbeit hervorgegangen und einmalig, weil zwei Fahrer sehr kommunikativ nebeneinander fahren können und dabei auch im Stand nicht umfallen. Der Anteil von Normteilen ist enorm hoch und es sind bereits Modifikationen in Planung sowie eine elektrifizierte Variante.

Die Motivation für das CNC-Projekt von Andreas Klassen war eine Erleichterung für Heimwerker. „Das, was mein Vater noch mit dem Hobel tat, können Menschen jetzt bequem und dabei auch sehr preisgünstig mit meinem Porta erledigen und sich selbst einbringen“, sagt er und freut sich über die Auszeichnung, die ansporne, neue Dinge zu entwickeln und dabei noch stärker auf Normteile zu setzen.