Einbaufertige Interbus-Schnittstelle

Unigate IC Interbus von Deutschmann jetzt mit SUPI 4

25. August 2010

Mit Unigate IC Interbus bietet Deutschmann Automation Herstellern von dezentral einsetzbaren Steuerungskomponenten eine einbaufertige Interbus-Schnittstelle, der sie vom Aufwand der Eigenentwicklung entlastet. Der vollständige All-in-one-Busknoten im 32-DIL-Gehäuse vereint auf einer Fläche von nur 45 x 25 mm alle notwendigen Komponenten wie Mikrocontroller, Flash, RAM, Bus-Controller und analoge Bauteile wie beispielsweise Optokoppler. Um die Zukunftssicherheit und langfristige Verfügbarkeit zu garantieren, hat Deutschmann die Baugruppe einem Redesign unterzogen und den Interbus-Protokollchip SUPI 4 integriert. Zu den wichtigsten Vorteilen des neuen Chips zählen die höhere Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 16 MBit/s, die automatische Erkennung und Einstellung der Übertragungsgeschwindigkeit sowie die Erweiterung der Datenbreite von Ein- und Ausgängen auf 64 Byte.

Neben der Interbus-Lösung bietet Deutschmann seine Schnittstellen-ICs auch für Profibus DP, MPI, DeviceNET, CANopen, LonWorks, Ethernet TCP/IP, Modbus TCP/RTU/ASCII, EtherNet/IP, Powerlink, EtherCAT und Profinet an. Die zertifizierte Lösung lässt sich entweder Stand-Alone betreiben oder über eine UART-Schnittstelle mit dem Mikroprozessor des Endgerätes verbinden, die es komplett von der Abarbeitung des Datenverkehrs entlastet. Das Protokoll des Endgerätes wird im Unigate IC von einem Script übersetzt, für dessen Erstellung Deutschmann das kostenlose PC-Tool „Protocol Developer“ liefert. Mit dem Tool lässt sich das Script optimal dem Endprodukt und den Anforderungen des Busses anpassen; Firmware-Änderungen des Endgerätes sind nicht erforderlich. Zum Testen des Scripts kann der Anwender eine zweite serielle Schnittstelle des Unigate IC als Debug-Schnittstelle oder zur Diagnoseausgabe nutzen.