Einer für Alles

Der Rheintacho FE-Drehzahlsensor stellt die heute gebräuchlichsten Signalformen zur Verfügung: 1-Kanal, 2-Kanal, PWM-Signalausgang. Diese drei verschiedenen elektronischen Ausführungen stecken in jeweils einbaukompatiblen, sehr kompakten Gehäusen.

01. Juni 2016

Egal ob Hersteller ihre Hydraulikaggregate mit Drehzahlmessung ausstatten oder Anwender von renommierten Anbietern solche Einheiten kaufen. Die Fragestellung aus Sicht des Anwenders könnte lauten: „Passt die standardmäßig integrierte Lösung zur Drehzahlerfassung?“ Leider ist diese Frage häufig mit „Nein“ zu beantworten.

Meist gibt es daraufhin eine gut funktionierende Sonderlösung. Dabei entsteht aber zumeist ein projektbezogener, ungeplanter Entwicklungsaufwand, es gibt keine Amortisation über höhere Stückzahlen aber zusätzlichen Test-, Qualifizierungs- und Dokumentationsaufwand, viel Fehlerpotential bei Systemupgrades und beim Service im Feld.

Rheintacho bietet darum drei verschiedene Standardlösungen seines FE-Drehzahlsensors an, die sehr viele Anwendungen erfüllen: 1-Kanal, 2-Kanal, PWM, mit zwei verschiedenen Tauchtiefen von 18,4 und 32 Millimetern und eine Vielzahl unterschiedlicher Kabellängen und Steckertypen. Alle Sensoren entsprechen den Schutzklassen IP6K9K und IP67.

Die 1-Kanal-Ausführung bietet sich als Mittel der Wahl an, soweit der Bedarf sich ausschließlich auf die Drehzahlerfassung beschränkt. Eine sorgfältige Auswahl geeigneter Komponenten erreicht ein sehr tolerantes Abtastverhalten in Bezug auf unterschiedliche Target-Geometrien und Tastabstände. Ausgangssignal ist hier ein Rechteck-Signal, dessen Amplituden unabhängig von der Drehzahl sind. Dadurch erreichen Sie bereits bei langsamen Drehzahlen stabile Signale.

Die 2-Kanal-Lösung bietet über zwei phasenversetzte Rechteck-Signale die gleichen Vorzüge wie oben geschildert. Durch die beiden versetzten Signale haben Sie jedoch zusätzlich die Möglichkeit, die Drehrichtung zu erkennen.

Der 2-Kanal-Aufbau mit pulsweitenmoduliertem Signal (PWM) arbeitet im Unterschied zu den beiden oben geschilderten Varianten mit einem Stromsignal, bei dem eine Drehrichtungsinformation durch die unterschiedliche Länge der Pulse übermittelt wird. Dabei liefert auch dieser Sensor ein Signal mit konstanter Amplitude, unabhängig von der Drehzahl. Der Sensor bietet zusätzliche Diagnosefunktionen wie Stillstanderkennung, kritischer Tastabstand oder kritische Einbaulage.