Einfach aufgespannt

Spanndorne von Norelem halten Werkstücke in Position

10. Juli 2012

Spanndorne dienen dem Zweck, Werkstücke auf schnelle und einfache Art positionsgenau zu fixieren. Norelem bietet sowohl Spanndorne für Durchgangsbohrungen als auch für Sacklochbohrungen mit seitlicher Klemmung in elf verschiedenen Größen von 4,1 bis 175 Millimeter. Problemlos lassen sich bei den aus Baustahl gefertigten Spanndornen durch Drehen und Fräsen individuelle Spanndurchmesser erzeugen. Je nach Größe und Modell erzielen Norelem-Spanndorne Spannkräfte bis zu 44,5 Kilonewton. Sämtliche Typen sind sofort lieferbar.

Spanndorne von Norelem kommen typischerweise bei Bearbeitungsprozessen wie Drehen, Fräsen, Schleifen, Verzahnen oder auch beim Messen von Werkstücken zum Einsatz. Da nahezu jedes Werkstück über eine Bohrung verfügt, sind die Spannmittel einfach und universell einsetzbar.

Aktiviert werden die Spanndorne über eine Spannmutter oder Spannschraube. Weil der Durchmesser des Befestigungsflansches stets absolut konzentrisch zum Spanndurchmesser ist, kann für alle Anwendungen eine hohe Wiederholgenauigkeit gewährleistet werden.

Spanndorne für Durchgangsbohrungen lassen die Bearbeitung von fünf Seiten sowie Mehrfachspannung zu. Bedingt sind sie auch im Rahmen automatisierter Fertigungsverfahren einsetzbar.

Bei Spanndornen mit seitlicher Klemmung und Flansch lässt sich der Sockel bei Bedarf in einer Passbohrung oder mit Passstiften zentrieren. Diese Spanndorne kommen vorwiegend in Bearbeitungszentren, aber auch bei Bohr- und Fräsmaschinen zum Einsatz. Spanndorne mit seitlicher Klemmung und Einspannzapfen hingegen eignen sich insbesondere für die Zweit- und Nachbearbeitung von Dreh- und Frästeilen mit Sackloch. Auch hier lässt sich der Sockel in einer Passbohrung oder mit Passstiften zentrieren.