Einfacher prüfen

Mit der neuen Plattform Power Xpert Release (PXR) führt Eaton die nächste Generation an Auslöseelektroniken auf dem Weltmarkt ein. Diese ermöglicht es Technikern, von einem PC aus über eine USB-Verbindung mit der Auslöseelektronik zu interagieren.

19. September 2016

Die kostenlose Software Power Xpert Protection Manager (PXPM) erlaubt dabei eine komfortable, selbsterklärende und effiziente Bedienung. Eaton integriert die neue Technologie jetzt in seine offenen Leistungsschalter der Serie IZMX und bietet Anwendern somit die Möglichkeit, auf einfache Weise auf Informationen des Schaltgeräts zuzugreifen, Einstellungen vorzunehmen oder die Schutzfunktionen professioneller zu überprüfen als mit konventionellen Testgeräten.

Um kostspielige Ausfallzeiten zu vermeiden, werden Leistungsschalter, die in industriellen Energieversorgungssystemen zum Einsatz kommen, von Endanwendern gerne regelmäßig daraufhin überprüft, dass ihr zuverlässiger Betrieb gewährleistet ist. Hierzu gehört die Überprüfung der Schutzfunktionen im Fehlerfall.

Die von Eaton entwickelte Lösung aus Hard- und Software ermöglicht es, alle vom Kunden eingestellten Schutzparameter, aber auch die Funktion der internen Wandler sowie die korrekte Verbindung zur Auslöseelektronik zu testen. Darüber hinaus lassen sich beliebige Ströme simulieren sowie die Auslösezeit mit der eingestellten Auslösekurve automatisch vergleichen. Alle Prüfergebnisse werden in einem Prüfprotokoll dokumentiert und können mit Zeitstempel versehen gespeichert und ausgedruckt werden.

Mit Hilfe der benutzerfreundlichen Bedienoberfläche lassen sich Fehlermeldungen, Diagnose- und Messdaten im Einstellmodus zurücksetzen. Nach einer etwaigen Änderung von Schutzparametern zeigt die Software die ursprünglichen und die neuen Einstellparameter in einer Liste nebeneinander an, wobei alle Änderungen deutlich hervorgehoben sind.

Die Messgenauigkeit der neuen PXR Familie beträgt jetzt ein Prozent des Messwertes. Die Punktmatrixanzeige ist nun größer, verfügt über eine höhere Auflösung und zeigt im Betrieb stets den Status der Zonenselektivität (ZSI), den Batteriezustand und den Schalterbemessungsstrom In an. Alle Daten lassen sich über den integrierten Modbus oder das Profibus- oder Ethernet-Modul übertragen. Um nicht autorisierte Änderungen am Gerät auszuschließen, ist die Festlegung eines Kennworts möglich. Darüber hinaus wurde zur leichteren Identifizierung ein QR-Code hinzugefügt, mit dem auf zusätzliche Informationen zugegriffen werden kann.