Einhängen, anschließen, fertig

Der LQ Group ist es gelungen, mit dem A-TEC Motorstarter, das Ordnungsprinzip im Schaltschrank zu revolutionieren.

23. April 2012

Besigheimer Entwicklungsingenieure modularisieren das Ein- und Ausschalten der Motoren um die Fokussierung auf die Kernfunktionen der Maschine zu ermöglichen.

Eine wichtige Voraussetzung für die Integration des A-TEC ist ein ASi-Bus oder ein ASi-Gateway zur übergeordneten Steuerung. Sowohl die Energie als auch die Daten gelangen so über die standardisierte Eingangsschnittstelle zum Motorstarter-Modul. Im Inneren des Modulträgers ist die ASi-Kommunikationsschnittstelle untergebracht. Diese Integration war für die LQ-Ingenieure ebenso logisch wie längst überfällig. Doch die Konstruktion überzeugt nicht allein durch ihre Platzersparnis, die dank des hohen Integrationsgrades der Funktionalität des gesamten Moduls bis zu 50 Prozent betragen kann. Denn die auf der Platine zusammengefasste Funktion ist nicht nur komplett verdrahtet und geprüft, sondern spart zusätzlich auch Zeit, die bislang für die Verdrahtung der einzelnen Bauteile benötigt wurde.

Neben der Platz- und Zeitersparnis spielen Materialeinsparungen in der Produktion eine zentrale Rolle. Auch diese Hausaufgabe hat LQ in diesem Zusammenhang erledigt. Die kompakte Funktionseinheit A-TEC benötigt deutlich weniger Kabel, welches für den konventionellen Schaltschrank nicht vorkonfektioniert werden kann und wiederum Zeit für den passenden Zuschnitt benötigt. Der A-TEC Motorstarter lässt sich auch dank definierter Eingangs-, Ausgangs- und Softwareschnittstelle problemlos in jeden vorhandenen Schaltplan, beziehungsweise das vorhandene Maschinenlayout integrieren. Die Montage wird dadurch erleichtert, dass die Modulträger mit ihren Haken auf der Rückseite direkt auf die vorhandene Hutschiene gehängt werden können. Mit einem kurzen Blick in den übersichtlicheren Schrank hat der Schaltschrankmonteur die komplette Motorstarter-Funktionseinheit sofort erfasst.