Einheitliche Beschreibung

Die Spezifikation und Qualitätsmerkmale von Polyurethan-Weichschäumen stehen im Mittelpunkt der neuen Technischen Fachgruppe Polyurethan-Weichschäume im Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK).

21. Oktober 2014

„Gerade in Zeiten, in denen Inhaltsstoffe, aber auch wichtige mechanische Eigenschaften in vielen Anwendungen von Weichschäumen für Kundenindustrien wichtig sind, versuchen wir für die ganze Branche einheitliche Leitlinien zu entwickeln“, beschreibt der neue Vorsitzende der Fachgruppe Weichschäume, Manfred Stahl die Zielsetzung des neuen FSK-Gremiums. Man werde damit an die Arbeit des ehemaligen Verbandes der Polyurethan-Weichschaum-Industrie e.V. (VWI) anknüpfen und den Dialog mit Kunden und Anwenderbranchen suchen. Beschrieben werden sollen Eigenschaften von PUR-Schäumen. Dabei sollen die verschiedenen Polyurethan-Weichschaum-Typen definiert werden, aber auch Grundsätze zu qualitätsgesicherten Produktionsprozessen, zu Umweltschutz und zu Gesundheitsschutz festgelegt werden.

Auch die Frage, wie sich viskoelastischer Schaum definiert, der im Gesundheitsbereich sowie bei Möbeln, Matratzen und Kopfkissen an Bedeutung gewonnen hat, soll spezifiziert werden. Mitglied in der neuen Technischen Fachgruppe PUR-Weichschaum des FSK werden vor allem die Hersteller von Polyurethan-Block- und Form-Weichschäumen sein, aber auch Hersteller von Matratzen, Automobilsitzen und Möbeln. In diesem Polyurethan-Sektor werden im Jahr über 300.000 Tonnen PUR in Deutschland verarbeitet. Der neue Fachgruppensprecher Manfred Stahl rechnet damit, dass die Erstellung und Überarbeitung der technischen Merkblätter noch etwas Zeit in Anspruch nimmt und diese dann entsprechend veröffentlicht werden. Die technischen Leitlinien sollen aber nicht starr sein, sondern im Dialog mit der Anwenderindustrie weiterentwickelt werden, so Stahl.

Hier geht's zum Videostatement von Manfred Stahl, dem Gruppensprecher der Technischen Fachgruppe PUR-Weichschaum.

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