Ingenieure setzten bisher fluidtechnische Antriebe ein, wenn sie große Kräfte erzeugen oder schwere Lasten bewegen wollten. Doch immer häufiger greifen Konstrukteure auf elektromechanische Systeme zurück – weg von Pneumatik und Hydraulik hin zu Aktuatoren: Kugel- oder Rollengewindetriebe, bewegt von Elektromotoren. Konnten elektromechanische Systeme bis vor 15 oder 20 Jahren in Sachen Leistung und Effizienz noch nicht mit der Fluidtechnik mithalten, sind sie heute dank kontinuierlicher Weiterentwicklung in vielen Bereichen gleichauf und in speziellen Anwendungen überlegen. Vergleicht man Hydraulik und Pneumatik mit Elektromechanik wird schnell klar – elektromechanische Systeme besitzen zahlreiche Vorteile bei Leistung, Umweltschutz, Komplexität und Kosten.

Die Vorteile zeigen sich schon bei Konzeption und Konstruktion der Anlage. Diese gehen schneller, einfacher und mit weniger Einschränkungen von der Hand. Auch bei der Installation hat die Stromvariante deutlich die Nase vorn. Ein solches System ist rascher aufgebaut, besteht aus einer geringeren Zahl von Einzelkomponenten und ist einfacher konstruiert. Dazu benötigt die Gesamtanlage auch noch weniger Platz und hat ein geringeres Gewicht. Im Betrieb profitieren Anwender von weiteren handfesten Vorzügen: Die Aktuatoren besitzen eine große Positioniergenauigkeit und ermöglichen hohe und kontrollierte Geschwindigkeiten. Eine elektromechanische Lösung verfügt über eine große Leistungsdichte, arbeitet leise und verbraucht wenig Energie.