Elektronische Wirkstromzähler

Geringer Eigenverbrauch des elektronischen Messsystems von weniger als 2 W je Phase

06. März 2007

Während die nach dem Physiker Ferraris benannten klassischen „Elektrozähler“ motorisch nach dem Induktions- und Wirbelstromprinzip arbeiten, werden bei den elektronischen Wirkstromzählern die Strom- und Spannungswerte statisch erfasst, in einer Elektronik ausgewertet und einem Impulszähler zugeführt. Hierdurch sind kleinere Baumaße, Zusatzfunktionen, eine verschleißunabhängige Messwerterfassung auch bei nicht senkrechter Gebrauchslage und hohe Resistenz gegen magnetische und mechanische Manipulationen gegeben.

Die von Finder angebotenen elektronischen Wirkstrom-Energiezähler für Wechselspannung oder Drehstrom sind für den direkten Anschluss vorgesehen und decken den Strombereich bis 65 A ab. Bei einer Baubreite der Einphasen-Zähler von 17,5 mm bzw. 35 mm und der Dreiphasen-Zähler von 70 mm sind die Zähler direkt auf die 35 mm breite DIN-Schiene Zeit und Kosten sparend aufschnappbar. Sie erfüllen die Anforderung an die Genauigkeitsklasse B bzw. 1 (1 %) und haben die Bauartzulassung der Physikalisch -Technischen Bundesanstalt. Über die SO-Schnittstelle nach DIN 43864 ist ein Ablesen des Zählerstandes der dezentral eingebauten Zähler an einem zentralen Ort möglich. Für den kostengünstigeren Nachttarif wird ein Zwei-Tarifzähler angeboten.