Engineering ohne Ende

IBM bietet nun Aras Innovator an, um seine IoT-Umgebung "Continuous Engineering" mit PLM-Funktionen anzureichern. Aus Sicht von IBM ist die Entwicklung für das Internet der Dinge so komplex geworden, dass sie verbesserten Überblick über die Produktdaten und disziplinübergreifende Zusammenarbeit benötigt.

01. Dezember 2016

IBM hat angekündigt, dass es demnächst das PLM-System Aras Innovator anbieten will als Ergänzung für die IoT-Entwicklungsumgebung Continuous Engineering. Aras soll verwendet werden, um komplexe, vernetzte Produkte zu entwickeln. Zu den mit den Entwicklungstools von Continuous Engineering und Aras PLM entwickelten Produkten gehören Software, Firmware, Elektronik, Kabel für Elektronik sowie aufwändige Mechanikdesigns. Hierbei soll die PLM-Software helfen, die Komplexität zu managen, die durch die vielen Produktdetails und gegenseitigen Abhängigkeiten der Systeme entsteht, und das auch in Zusammenarbeit mit Zulieferern.

In den Verwaltungsfunktionen plant IBM eine Aufgabenteilung zwischen den eigenen Tools und Aras PLM, die wie folgt aussieht:

IBM IoT Continuous Engineering:

• Aufgaben- und Änderungsmanagement

• Anforderungsmanagement

• Design

• Software-Konfiguration

• Testmanagement

Aras Innovator:

• Produktdatenmanagement

• Stücklisten

• Produktkonfiguration

• Modell- und servicebasierte Architektur

Die beiden Softwarepakete zusammen sollen die Verwaltungsfunktionen für Systems Engineering, Hard- und Software-Entwicklung abdecken.