Entwicklung intern und extern

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Engineering in der Cloud – Wenn es darum geht, externe Mitarbeiter in Entwicklungsprojekte einzubinden, ist Cloud-Technologie optimal. Aucotec bietet dafür eine intelligente Lösung.

28. Juni 2012

Das Beste aus dem zu machen, was man hat, ist immer ein guter Anfang, leider aber oft nicht ausreichend. Zur Verringerung von Projektdurchlaufzeiten im Engineering ist Flexibilität bei der Teamzusammenstellung schon ein wichtiges Plus, doch Teams sollten außerdem in kürzester Zeit durch externe Mitarbeiter erweitert werden können. Wie sieht es dann aber mit dem Zugriff auf Programme und Daten aus, geschweige denn mit Softwarelizenzen für die Arbeitsplätze? Aucotecs Lösung schafft den Sprung zur effizienten und sicheren Nutzung von Cloud und App für das Engineering. Denn so sehr diese Begriffe in aller Munde sind und Apps für Freizeit, Information oder Konsum im Alltag schon weite Verbreitung gefunden haben: Beim professionellen Engineering steckte die praktikable Nutzung bislang noch in den Kinderschuhen.

Vor Ort arbeiten oder in der Cloud?

Da alle Mitarbeiter eines Planungs- oder Konstruktionsprojektes Zugriff auf die eingesetzten Programme und aktuellen Daten benötigen, ist eine effiziente Integration von externen Mitarbeitern in der Regel nur durch eine Vor-Ort Präsenz möglich. Aus Kostengründen lässt man die zusätzlichen Projekteure dennoch oft extern arbeiten. Doch das bedeutet, erst einmal die passende Software zu installieren und dem externen Mitarbeiter die Daten des aktuellen Projektstands zu schicken, bevor er mit seiner Arbeit beginnen kann. Ein Mail-Versand kommt dabei aus Sicherheitsgründen oft nicht in Frage. Anschließend gilt es, die Daten wieder konsistent in das Gesamtprojekt zu integrieren. Das alles ist mit großem Kommunikations- und Abgleichungs-Aufwand verbunden, der oft den Nutzen deutlich übersteigt, den externe Helfer bringen.

Wem diese Überlegungen nicht fremd sind, sollte über Cloud Computing nachdenken. Cloud Computing kann bei der dynamischen Zusammenstellung von Teams und bei der Zuhilfenahme externer Ressourcen eine deutliche Erleichterung bieten, denn es stellt IT-Ressourcen wie Rechenkapazität, Datenspeicher und Software flexibel über ein Netzwerk bereit. So lassen sich Projektdurchlaufzeiten nicht nur deutlich, sondern auch effizient verringern.

Aucotecs Engineering Base (EB) bietet eine Lösung, die die Vorteile dieser Technologien effizienzsteigernd für Engineering und Maintenance von Maschinen, Anlagen und mobilen Systemen nutzt. Sie zeigt, dass der Weitblick der Entwickler von EB genau in die richtige Richtung ging, als sie vor über 10 Jahren den Grundstein legten für dieses sehr zukunftsoffen und flexibel ausgelegte Software-System.

Cloud-fähige Softwarearchitektur

EBs Dreischichtarchitektur unterstützt das Konzept des Cloud Computings optimal und bietet die notwendige Skalierbarkeit für den Einsatz vom Einzelplatz bis hin zur globalen Enterprise Solution. Und nur deshalb lässt es sich in einer Private Cloud als allzeit verfügbare »Infrastructure-as-a-Service« (IaaS) anbieten und verwalten.

Bei EB ist die Client-Ebene durch einen Application Server von der Rechenleistung entlastet. Der wiederum greift auf Befehl des Nutzers auf den SQL Server von Microsoft zu, der sämtliche Informationen, auch alle assoziierten, wie 3D-Daten, Steuerungssoftwarecode oder auch hinterlegte PDFs und andere Dokumente, in einem zentralen Datenmodell hält. Die beiden Server-Ebenen lassen sich ohne weiteres in der Cloud verwalten.

Skalierbar, hochverfügbar und ausbalanciert

Engineering Base wächst so mit der Größe des Unternehmens und passt sich dabei flexibel an die sich ständig verändernden Strukturen an. Mit der Virtualisierung der Hardware über die Cloud kann die IT-Abteilung schnell auf veränderte Anforderungen reagieren. Der Betrieb einer SQL Server-Farm kann dabei nicht nur die die Skalierbarkeit, sondern auch die Verfügbarkeit deutlich erhöhen. Automatisches Load Balancing sorgt für die optimale Ausnutzung der vorhandenen IT-Ressourcen.

Eine Ausbaustufe der Cloud-Nutzung ist die Erweiterung des Datenzugriffs über zusätzliche In-house-Anwendungen hinaus: per App von mobilen Geräten. Aucotec hat einen neuen Web-Service präsentiert, mit dem die per EB erarbeiteten Daten für weitere Applikationen zugänglich sind. Die Lösung reicht vom »Dashboard«-Projektüberblick bis hin zu Wartungs-Anwendungen.

Das neue App-Angebot ermöglicht dem Service-Personal, direkt vom mobilen Gerät die Daten des tatsächlichen »As-built«-Stands einer Anlage aus der EB-Datenbank abzurufen. Das kann der nächste Wartungstermin eines Gerätes sein, eine Montageanleitung oder Details zu einem angeschlossenen Kabel samt Ziel. Die App erlaubt auch, Wartungsinformationen direkt in die EB-Datenbank einzutragen. So ist von überall her die jeweils aktuelle Anlagendokumentation erreichbar.

Zulieferer, externe Mitarbeiter und die Kollegen aus der Service- und Wartungsabteilung können also ohne hohe Rüstzeiten, aufwändige Absprachen oder Datentransfers und -abgleiche kostengünstig und dynamisch von außen in Projekte eingebunden werden. Da die Daten in der Private Cloud verwaltet werden, behält der Hersteller die Hoheit über seine Daten. Sicherheitslücken sind nicht zu befürchten, der unsichere Datenversand per Mail ist nicht mehr notwendig.

Cloud ist praxistauglich

So zeigt sich, dass Cloud und App durchaus reif sind für einen nutzbringenden Einsatz im professionellen Engineering: Stimmen die Voraussetzungen wie bei EB, dann kosten die IT-Ressourcen nur beim tatsächlichen Einsatz Geld und das Vorhalten von Sicherheits-Kapazitäten entfällt.

Aucotec AG

-Die Aucotec AG mit Stammsitz in Hannover entwickelt Engineeringsoftware für den gesamten Lebenszyklus von Maschinen, Anlagen und mobilen Systemen. Das Unternehmen kann auf über 25 Jahre Erfahrung zurückgreifen.

-Die Lösungen reichen vom Fließbild über die Leit- und Elektrotechnik in Großanlagen bis zum modularen Bordnetz in der Automobilindustrie.

-Aucotec-Software ist weltweit über 35.000-fach im Einsatz. Zur Aucotec AG in Hannover gehören in Deutschland noch zwei weitere Entwicklungsstandorte in Frankfurt und Konstanz, vier regionale Vertriebs- und Supportniederlassungen sowie ein globales Netzwerk von Tochterunternehmen und Partnern.

Erschienen in Ausgabe: 05/2012